Christian BrachthÀuser

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Christian BrachthĂ€user ist Assistent an Bibliotheken und Mitarbeiter des Stadtarchivs Siegen, wo er die Wissenschaftliche Bibliothek zur Regionalgeschichte betreut. Seit mehreren Jahren beschĂ€ftigt er sich intensiv mit Burgenforschung, Adelsgeschichte und speziell mit der nassauischen Landeshistorie. Im Vordergrund seiner Recherchen stehen die engen dynastischen Beziehungen des FĂŒrstentums Oranien-Nassau zu den KönigshĂ€usern in den Niederlanden und in Belgien. FĂŒr sein Quellenstudium besuchte er bereits zahlreiche Archive im In- und Ausland und besuchte die OriginalschauplĂ€tze ebenso spannender wie bislang weitgehend unbekannter Kapitel nassauischer Orts- und Territorialgeschichte.

Im Februar 2011 hielt er im niederlĂ€ndischen Roermond vor GĂ€sten der “Limburgs Geschied- en Oudheidkundig Genootschap“ einen vielbeachteten Vortrag ĂŒber Wilhelm Hyazinth FĂŒrst zu Oranien und Nassau-Siegen (1667-1743). Im Ancient-Mail-Verlag erschienen bislang drei Editionen zu dem Thema. Angefangen vom dem Werk “Nassau, Brabant und Burgund“ (2009) bis hin zu den Publikationen “Le Prince Regent dÂŽOrange“ und “Oranien, Preußen, Neuenburg“, die beide im Jahr 2010 veröffentlicht wurden. Zahlreiche BeitrĂ€ge in regionalhistorischen Fachzeitschriften, darunter in den “Nassauischen Annalen – Jahrbuch des Vereins fĂŒr Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung“ (2011), komplettieren sein Arbeitsfeld. Weitere Publikationsprojekte sind in Planung.

Stimmen zu den BĂŒchern von Christian BrachthĂ€user:

Nassau, Brabant und Burgund:

„Die elementare, exakte und fundierte Arbeit beeindruckt den historisch interessierten Leser aus mehrfachen GrĂŒnden. Es ist zunĂ€chst der logische und lineare Aufbau mit seiner ĂŒbersichtlichen, inhaltsimmanenten und lesefreundlichen  Gliederung, der das kontinuierliche Durchstudieren des außerordentlich vielseitigen und fundamentalen Gehalts erleichtert und anregt. Das verblĂŒffende und beachtliche Heranziehen einer Menge an Dokumenten und literarischen Quellen machen den eigentlich eng gefaßten Stoff zu einem vielschichtigen, Ă€ußerst informativen und ansprechenden Objekt, das sich nicht zuletzt trotz hohen Niveaus durch eine angenehme Lesbarkeit und stĂ€ndige Interessensweckung auszeichnet.“

 Ulrich Schuppener, Nassauischen Annalen Bd. 121 (2010)

 Le Prince Regent dÂŽOrange – Wilhelm Hyazinth FĂŒrst zu Oranien und Nassau-Siegen (1667-1743):

„Das wohl schillerndste Mitglied der Siegener Linie des nassauischen FĂŒrstenhauses [...] hat durch seine, wie der Verf. schreibt, ‚irritierende Ambivalenz‘ einerseits Historiker fasziniert, andererseits aber auch durch eine wuchernde volkstĂŒmliche Überlieferung eine ‚mystische VerklĂ€rung‘ hinterlassen. Schon zu Lebzeiten war seine ‚desaströse Wirkung‘ auf die Zeitgenossen TagesgesprĂ€ch an den europĂ€ischen Höfen. Umso verdienstvoller muss die biographische Studie des Verfs. gewertet werden, der es erstmals unternimmt, eine möglichst umfassende WĂŒrdigung der charakterlich zweifellos problematischen Persönlichkeit des letzten Nassau-Siegener Agnaten zu versuchen. [...]Die ausfĂŒhrlichen Anmerkungen mit Quellen- und Literaturhinweisen rund die interessante Studie ab, die geeignet ist, dem ‚dĂŒnkelhaften Exzentriker‘ Wilhelm Hyazinth eine differenziertere Betrachtungsweise zukommen zu lassen.“

 Pierre Even, Nassauische Annalen Bd. 122 (2011)

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Eine grenzenlos einsame Seele

H. P. Lovecraft - Leben und Werk    leider vergriffen

ISBN 3-935910-30-4, 570 Seiten, Paperback, € 22,80

„Niemals hat mich wohl etwas stĂ€rker fasziniert als der Gedanke an merkwĂŒrdige Störungen alltĂ€glicher Naturgesetze oder an das ungeheuerliche Eindringen unbekannter Wesen aus einem grenzenlosen Draußen in unsere Welt.“ (H. P. Lovecraft)

Howard Phillips Lovecraft (1890 – 1937) zĂ€hlt zu den eigenartigsten und einflussreichsten Schriftstellern der Welt. Sein hinterlassenes Werk gehört neben den ErzĂ€hlungen seiner großen Idole Edgar Allan Poe, Lord Dunsany oder Arthur Machen zu den Klassikern der Phantastischen Literatur, das weltweit noch immer ein Millionenpublikum in den Bann zieht. Dabei erzĂ€hlt man sich wundersame Geschichten ĂŒber den introvertierten und eremitischen BĂŒcherwurm Lovecraft, dessen dĂŒstere ErzĂ€hlungen voll sind von Anspielungen auf archĂ€ologische Mysterien, versunkene Zivilisationen, außerirdische DĂ€monen, amphibische Götterwesen, okkulte PhĂ€nomene und geheimnisvolle SchauplĂ€tze der Menschheitsgeschichte. Lovecraft konfrontierte seine Leser nicht nur mit seiner nihilistischen Weltanschauung, sondern auch mit den ĂŒberlieferten Mythen alter Völker ĂŒber Werden und Vergehen archaischer Kulturen und fremdartiger Kreaturen auf unserem Planeten. Stonehenge, die Pyramiden von Gizeh oder die Ruinen von Nan Madol im Pazifischen Ozean – sie alle wurden von Lovecraft ebenso auf höchst originelle Art und Weise mit einem „kosmischen Grauen“ in Verbindung gebracht wie die damals schon gefĂŒhrten Spekulationen ĂŒber Atlantis oder Mu.

Wer war dieser sonderbare Mensch, der als heute sogar einen Eintrag in die ”Erich von DĂ€niken EnzyklopĂ€die“ gefunden hat und als Impulsgeber der PrĂ€-Astronautik gilt? Die vorliegende Studie versucht Antworten zu geben. Sie ist nicht nur das Resultat langjĂ€hriger und intensiver Recherchen, sondern zugleich auch eine ganz persönliche Hommage an einen ĂŒberaus bewundernswerten Menschen.