Dr. Dominique Görlitz

Was, wenn die Geschichte der Stufenpyramiden völlig falsch erzählt wird?

 

Im neuen Teil meiner Horus-Ausbreitungssaga auf ABORA TV (Nuoviso) gehe ich einer brisanten Spur nach: Hinweise verdichten sich, dass alte mesopotamische Traditionen nicht isoliert entstanden, sondern sich über Oberägypten bis in den Mittelmeerraum ausgebreitet haben. Gemeinsam mit Frank Stoner präsentieren wir erstmals eine völlig neue Theorie über eine Seemacht der Jungsteinzeit.

 

Und genau hier wird es spannend: Zeitgleich taucht überall derselbe architektonische Code auf – Stufenpyramiden. Zufall? Oder Ausdruck eines gemeinsamen Wissenssystems, das wir bis heute nicht vollständig verstanden haben?

Neue Impulse, unter anderem aus der Forschung des britischen Minoan-Experten Peter Tompkins und Ausgrabungsleiter in Knossos, liefern bemerkenswerte Parallelen und stützen die These eines weit verzweigten kulturellen Netzwerks – möglicherweise verbunden durch kosmologisches Wissen und astronomische Orientierung.

Haben wir es hier mit einer frühen „Globalisierung“ des Wissens zu tun?

Die Stufenbauten sind keine isolierten Bauwerke – sie übersetzen ein kosmisches Verständnis der Welt in Architektur und verbinden Himmel, Zeit und Landschaft zu einem kulturellen Gesamtbild. Alle Befunde sprechen dafür eine deutliche Sprache…

https://www.youtube.com/watch?v=EY3MP_1W4N4


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What if the history of step pyramids has been told completely wrong?

 

In the latest episode of my Horus Expansion Saga on ABORA TV (Nuoviso), I follow a provocative trail of evidence: Increasing indications suggest that ancient Mesopotamian traditions did not develop in isolation, but spread via Upper Egypt into the Mediterranean world. Together with Frank Stoner, we present—for the first time—a completely new theory about a Neolithic seafaring power.

 

And this is where it gets truly intriguing: At the same time, the same architectural code appears across vast regions—step pyramids. Coincidence? Or the expression of a shared system of knowledge we have yet to fully understand?

New insights, including research by British Minoan expert Peter Tompkins and former excavation director at Knossos, reveal striking parallels and support the idea of a far-reaching cultural network—possibly connected through cosmological knowledge and astronomical orientation.

Are we looking at an early form of “globalized” knowledge?

Step structures are not isolated monuments – they translate a cosmological understanding of the world into architecture, linking sky, time, and landscape into a unified cultural expression. The evidence is beginning to speak for itself…

 

https://www.youtube.com/watch?v=EY3MP_1W4N4

Traurige Erinnerungen an ABORA I
Der Brandanschlag in Auligk bei Pegau im Jahr 2000

 

Nach ihrem viel beachteten Auftritt auf der BOOT Düsseldorf im Jahr 2000 schien für die ABORA I ein neues Kapitel zu beginnen. Das Schilfboot, Symbol eines kühnen Forschungsansatzes, wurde auf der Düsseldorf BOAT 2000 ausgestellt – greifbar nah für die Menschen vor Ort. Doch nur zwei Wochen später nach ihrem Rücktransport geschah das Unfassbare.

In einer Nacht, die alles verändern sollte, fiel die ABORA I einem Brandanschlag zum Opfer.
Flammen zerstörten nicht nur ein Schiff – sie trafen eine Vision. Vermittelt durch den ehemaligen FDP-Chef Guido Westerwelle erhielten wir erstmals Kontakt zu Großsponsoren. Sie alle waren motiviert, uns zu fördern. Ein Sponsor wollte sogar, dass die ABORA I restauriert, die Olympischen Spiele in Athen 2004 eröffnen sollte…

Doch dann kam die Hiobsbotschaft – unbekannte Täter zündelten an unserer ABORA I und bannten uns zurück in die Steinzeit. Ein Millionenschaden. Und keiner wollte mehr durch die Negativnachrichten mit uns zusammenarbeiten.

Was als Rückschlag begann, wurde zugleich zu einem Wendepunkt.
Denn aus der Asche der ABORA I entstand etwas Größeres:
der unerschütterliche Wille, die Geschichte neu zu erforschen – und die Reise fortzusetzen.


Sad Memories of ABORA I - The Arson Attack in Auligk near Pegau, 2000

 

After its widely acclaimed appearance at the BOOT Düsseldorf in 2000, a new chapter seemed to begin for ABORA I. The reed boat—symbol of a bold research vision—was exhibited at the Düsseldorf Boat Show, tangible and close to the public. But just two weeks after its return, the unimaginable happened.

On a night that would change everything, ABORA I fell victim to an arson attack. The flames did not only destroy a vessel—they struck at a vision. Through former FDP leader Guido Westerwelle, we had just established our first contacts with major sponsors.
They were ready to support us. One sponsor even envisioned ABORA I being restored to open the Olympic Games in Athens in 2004…

Then came the devastating news: unknown perpetrators set fire to ABORA I – casting us back into the Stone Age. The damage reached into the millions. And in the wake of the negative headlines, no one was willing to collaborate with us anymore.

What began as a setback became a turning point.

From the ashes of ABORA I, something greater emerged:
an unbreakable determination to rediscover history—
and to continue the journey.

Bild 01:
Die ABORA I wurde zwischen 1997 bis 1999 in Deutschland und auf Sardinien gebaut. Sie segelte 1999 im westlichen Mittelmeer zwischen den Inseln Sardinien, Korsika, Elba bis zur italienischen Hafenstadt Piombino. Es war unsere erste Großexpedition. Danach erhielten wir von unserem ehemaligen Sponsor Turisardo Düsseldorf die Möglichkeit, uns mit dem geborgenen Schiff auf der BOAT 2000 zu präsentieren.
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The ABORA I was built in Germany and Sardinia between 1997 and 1999. In 1999, she sailed in the western Mediterranean between the islands of Sardinia, Corsica, and Elba, reaching the Italian port city of Piombino. It was our first major expedition. Afterwards, our former sponsor, Turisardo Düsseldorf, gave us the opportunity to present the salvaged vessel at BOAT 2000.

Bild 02
Die Ausstellung auf der BOAT 2000 endete zwar mit einem riesigen Erfolg. Doch nur zwei Wochen nach dem Rücktransport in die sächsische Heimat nach Auligk bei Pegau (nahe Leipzig) wurde sie ein Opfer des Feuers. Die Polizei konnte die Täter nie ermitteln. Sie hatten uns jedoch mit diesem furchtbaren Akt in die Steinzeit zurück katapultiert…
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The exhibition at BOAT 2000 was a resounding success. However, just two weeks after being transported back to its Saxon home in Auligk near Pegau (close to Leipzig), it fell victim to fire. The police were never able to identify the perpetrators. With this terrible act, however, they had catapulted us back to the Stone Age…

Bild 03
Die Ausstellung in Düsseldorf endete sehr erfolgreich. Es lagen mehrere Angebote vor, unsere Expedition in einem viel größeren Rahmen fortzusetzen. Das griechische Unternehmen MINOAN LINES wollte uns die ABORA I sogar für 4 Millionen DM abkaufen, um mit ihr die Olympischen Spiele 2004 zu eröffnen!!!
Mit dieser Summe hätten wir die ABORA I nicht nur total rekonstruiert, sondern auch mit einer neuen ABORA II die Olympischen Spiele würdig eröffnet…
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The exhibition in Düsseldorf was a great success. We received several offers to continue our expedition on a much larger scale. The Greek company MINOAN LINES even wanted to buy the ABORA I from us for 4 million DM to open the 2004 Olympic Games with it!!! With that sum, we could not only have completely reconstructed the ABORA I, but also opened the Olympic Games in style with a new ABORA II…

Bild 04
Einer der neugewonnenen Förderer war der aufstrebende FDP Generalsekretär Guido Westerwelle. Er war über Schiff, Crew und Projektidee als Freier Demokrat total begeistert und zündete den ehemaligen Telekom-Chef Ron Sommer an, uns in der Zukunft zu sponsoren. Durch die negativen Nachrichten in den Medien sprangen jedoch unsere „Neulinge im Sponsoring“ genauso schnell ab, wie sie gekommen waren! Dabei trugen wir für die Brandanschlag nicht die geringste Verantwortung.
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One of our newly acquired supporters was the up-and-coming FDP General Secretary Guido Westerwelle. As a Free Democrat, he was completely enthusiastic about the ship, the crew, and the project idea, and persuaded former Telekom CEO Ron Sommer to sponsor us in the future. Due to the negative media coverage, our "newcomers to sponsorship" withdrew as quickly as they had arrived! And we bore absolutely no responsibility for the arson attack.

Bild 05
Welch einen prächtigen Eindruck hätte unsere ABORA I auf der Eröffnungsfeier zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen gemacht? Außer einem Haufen Asche und zerstörter Hoffnungen blieb uns nichts außer unsere Zuversicht mit einem neuen Projekt – der ABORA II – es noch einmal zu versuchen.
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What a magnificent impression our ABORA I would have made at the opening ceremony in Athens at the Olypmic Games 2004? Apart from a pile of ashes and shattered hopes, we were left with nothing but our confidence to try again with a new project – the ABORA II.

Liebe Community,

 

unsere Aktivitäten über die vorgeschichtliche Seefahrt und Kulturverbreitung arbeitet seit drei Jahren an der Suche nach den Anfängen der Stufenpyramiden bauenden Völker im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln.

Vieles wurde über unser aktuelles OSL-Projekt schon berichtet, aber erst durch die Partnerschaft mit Prof. Peter Tompkins (University of Nottingham) habe ich einen wichtigen >>missing link<< erhalten, der mich motiviert, nach drei Jahrzehnten mit der ganzen Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen.

Das ist die „Seemacht der Jungsteinzeit“ – ein bisher wenig beachtetes Volk aus dem Zweistromtal (griech. Mesopotamien) – das sich vor fast 6.000 Jahren auf den Weg machte, ihr Brauchtum, ihre Architektur und Religion über das Niltal, die Levante und vermutlich sogar bis an den Rand der Alten Welt zu verbreiten. Dieser Kulturträger taucht vielfach auf mit vielfältigen Namen: Shemsu Hor, Negade-Kultur, Proto-Phönizier usw.

Dieses Studiogespräch mit Frank Stoner auf ABORA TV / Nuoviso TV enthüllt zum ersten Mal die wahren Hintergründe und Motivation sich diesen Pionieren der Seefahrt zu zuwenden! Hier der Link zum Thema (Teil 1):

https://www.youtube.com/watch?v=pYHP7HW2cBk
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Dear Community,

 

Our work on prehistoric seafaring and cultural dispersal has been focused for three years on tracing the origins of the step pyramid-building peoples in the Mediterranean and the Canary Islands.

 

Much has already been reported about our current OSL project, but it was only through our partnership with Prof. Peter Tompkins (University of Nottingham) that I gained a crucial "missing link," motivating me to finally share the full story with the public after three decades.

 

This is the "sea power of the Neolithic Age"—a previously little-known people from the Mesopotamian Valley (Greek: Mesopotamia)—who set out almost 6,000 years ago to spread their customs, architecture, and religion across the Nile Valley, the Levant, and presumably even to the edge of the Old World. This cultural entity appears under many names: Shemsu Hor, Negade culture, Proto-Phoenicians, etc.

This studio interview with Frank Stoner on ABORA TV / Nuoviso TV reveals for the first time the true background and motivation for studying these seafaring pioneers! Here is the link to the topic (Part 1):

https://www.youtube.com/watch?v=pYHP7HW2cBk

Steinanalysen und Materialherkunft der Pyramiden von Güímar

 

Im Rahmen unserer aktuellen Untersuchungen an den Stufenpyramiden von Güímar konnten wir durch spektrometrische Analysen eine bereits in den frühen 1990er Jahren formulierte Beobachtung von Thor Heyerdahl sowie eines amerikanischen Geologen aus Güímar erstmals physikalisch bestätigen. Diese frühere Hypothese besagte, dass insbesondere die südlich gelegenen Pyramidenstrukturen – vor allem Pyramide Nr. 5 und Nr. 6 – aus Baumaterial bestehen, das nicht aus dem unmittelbaren Untergrund stammt, sondern aus einem etwa zwei Kilometer entfernten Steinbruch herangeschafft wurde.

Unsere aktuellen Messungen zeigen nun eindeutig, dass sich die isotopische Signatur der verbauten Steine der südlichen Stufenbauten signifikant von jener des lokalen Untergrunds unterscheidet. Damit konnte erstmals ein klarer physikalischer Nachweis für den Transport des Baumaterials über eine größere Distanz erbracht werden.

 

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Untersuchung war der Zugang zum Schacht der Pyramide Nr. 4, in dem für frühere wissenschaftliche Studien ein Zugang bis auf den ursprünglichen Untergrund freigelegt wurde. Die dort gewonnenen Referenzdaten des anstehenden Gesteins zeigen eine isotopische Übereinstimmung mit den nördlich gelegenen Pyramidenanlagen. Dies bestätigt, dass diese Bauwerke direkt aus lokalem Material errichtet wurden, während die südlichen Strukturen offensichtlich auf extern beschaffte Ressourcen zurückgreifen.

Die Neubewertung der Materialherkunft der südlichen Pyramiden gewinnt zusätzliche Bedeutung durch unsere archäoastronomischen Untersuchungen. Diese zeigen, dass die Sichtachse der Pyramide Nr. 5 heute durch den Güímar-Vulkan blockiert wird. Geologische Rekonstruktionen bestätigen, dass sich dieser Vulkan erst um etwa 800 v. Chr. zwischen die Pyramide und die Cueva del Galdar geschoben hat. Zuvor bestand eine freie Sichtverbindung entlang dieser Achse.

Vor diesem Hintergrund erscheint der erhebliche Aufwand, Baumaterial aus einer Entfernung von rund zwei Kilometern auf das etwa 65.000 m² große Plateau zu transportieren, besonders bemerkenswert. Eine geringfügige Verschiebung der Bauposition hätte ausgereicht, um die Sichtachse dauerhaft frei zu halten. Dass dies nicht erfolgte und gleichzeitig nicht-lokales Material verwendet wurde, stellt ein starkes Indiz dafür dar, dass die Errichtung der Pyramide in eine Zeit fällt, in der die heutige topographische Situation noch nicht bestand. Diese Befunde liefern somit Hinweise darauf, dass zumindest Teile der Stufenpyramiden von Güímar deutlich älter sein könnten als bislang angenommen.

Vor diesem Hintergrund erscheint es von zentraler Bedeutung, in naher Zukunft eine weiterführende OSL-Datierung der Stufenpyramiden auf Teneriffa durchführen zu können, um die gewonnenen Ergebnisse chronologisch präzise einzuordnen.
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Stone Analyses and Material Provenance of the Pyramids of Güímar

 

Within the framework of our recent investigations of the step pyramids of Güímar, spectrometric analyses have enabled us to physically confirm, for the first time, an observation originally proposed in the early 1990s by Thor Heyerdahl and an American geologist from Güímar. This earlier hypothesis suggested that the southern pyramid structures—particularly Pyramid No. 5 and No. 6—were constructed using building material that does not originate from the immediate subsoil, but was instead transported from a quarry located approximately two kilometers away.

 

Our current measurements clearly demonstrate that the isotopic signature of the stones used in the southern step structures differs significantly from that of the local substrate. This provides, for the first time, a clear physical confirmation that the construction material was transported over a considerable distance.

A key component of this investigation was access to the shaft of Pyramid No. 4, where earlier scientific studies had opened a passage down to the original bedrock. The reference data obtained from the in situ geological substrate show an isotopic correspondence with the northern pyramid structures. This confirms that these constructions were built directly from local material, whereas the southern structures evidently relied on externally sourced resources.

The reassessment of the material provenance of the southern pyramids gains additional significance in light of our archaeoastronomical investigations. These indicate that the line of sight of Pyramid No. 5 is today obstructed by the Güímar volcano. Geological reconstructions confirm that this volcanic structure emerged only around 800 BC, positioning itself between the pyramid and the Cueva del Galdar. Prior to this event, a clear line of sight existed along this axis.

Against this background, the considerable effort involved in transporting building material over a distance of approximately two kilometers to the roughly 65,000 m² plateau appears particularly noteworthy. A minor shift in the construction position would have been sufficient to maintain a permanently unobstructed line of sight. The fact that this was not the case, and that non-local material was used instead, constitutes a strong indication that the construction of the pyramid dates to a period when the present-day topographical situation had not yet developed.

These findings therefore suggest that at least parts of the step pyramids of Güímar may be significantly older than previously assumed. In this context, it is of central importance to pursue further OSL dating of the step pyramids on Tenerife in the near future, in order to place these results within a precise chronological framework.

Bild 01

Blick in den Sonnenaufgang auf die Stufenpyramide Nr. 4. Sie gehört zu den nördlichen Pyramiden auf dem Güímar-Komplex. Ihre Längsachse ist auf den Roque Bentayga, ein uraltes Bergheiligtum, auf der Insel Gran Canaria ausgerichtet. Die sorgfältig ausgearbeiteten Steinstufen lassen die offizielle Erklärung von landwirtschaftlichen Anlagen schwer vorstellbar erscheinen.
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A view of the sunrise over Step Pyramid No. 4. It is one of the northern pyramids in the Güímar complex. Its longitudinal axis is aligned with Roque Bentayga, an ancient mountain sanctuary on the island of Gran Canaria. The meticulously crafted stone steps make the official explanation of agricultural structures seem difficult to imagine.

Bild 02

Bild auf den gesamten nördlichen Komplex im Pyramidenpark Güímar. Die englischen Bezeichnungen geben die Orte an, wo wir die Gamma-Strahlung gemessen haben. Besonders wichtig ist der Schacht (Hole Survey) auf der Pyramide Nr. 4. Dort grub man im Jahr 2000 bis auf den Untergrund, um nach organischen Resten für eine C14-Analsyse zu suchen. Leider ohne Ergebnis.
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Image of the entire northern complex in the Güímar Pyramid Park. The English labels indicate the locations where we measured gamma radiation. The Hole Survey shaft on Pyramid No. 4 is particularly important. In 2000, excavations were carried out there down to the subsoil in a search for organic remains for carbon-14 analysis. Unfortunately, this yielded no results.

Bild 03

Die Parkleitung erlaubte uns nach 26 Jahren erstmals wieder den Einstieg in den Pyramidenschacht. Alle waren positiv erstaunt, dass die bergwerkliche Anlage noch so gut intakt war.
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The park management allowed us to enter the pyramid shaft again for the first time in 26 years. Everyone was pleasantly surprised that the mining facility was still in such good condition.

Bild 04

Dr. Jorge Sánchez führte in 4 m Tiefe mehrere Messungen durch. Die Isotopien zeigten eine große Übereinstimmung sowohl mit den Pyramidenbausteinen als auch mit dem umliegenden Grundgestein. Damit sind diese Stufenbauten im nördlichen Teil mit Material vor Ort errichtet wurden.
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Dr. Jorge Sánchez conducted several measurements at a depth of 4 meters. The isotopes showed a high degree of similarity with both the pyramid building blocks and the surrounding bedrock. This indicates that these stepped structures in the northern part were built using locally sourced material.

Bild 05

Noch einmal das Bild auf die Ausrichtung der Stufenbauten, die vornehmlich nach Osten orientiert sind. Nach unseren Gamma-Messungen war besonders aufschlussreich, dass die südlichen Bauten (5 & 6) eine andere Isotopie aufwiesen als die anderen Pyramiden (1, 2, 3 & 4). Viele Pyramiden weisen alle auf Heiligtümer auf der Nachbarinsel Gran Canaria.
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Once again, the image shows the orientation of the stepped structures, which are primarily oriented towards the east. Our gamma measurements revealed that the southern structures (5 & 6) exhibited a different isotope than the other pyramids (1, 2, 3 & 4). Many of the pyramids point to sanctuaries on the neighboring island of Gran Canaria.

Bild 06
Blick auf die beiden südlichen Pyramiden. Die Pyramide Nr. 5 ist präzise auf El Galdar in Nord Gran Canaria ausgerichtet. Um etwa 800 v. Chr. entstand der Küstenvulkan von Güímar, der sich genau in die Sichtachse zwischen beiden Heiligtümern schob. Die Frage, die bleibt, ist, fand die Errichtung der Pyramide vor oder nach der Eruption statt? Dies kann nur eine OSL-Datierung beantworten, wie wir es schon bei den Pyramiden von Icod del Vinos erfolgreich praktiziert haben!
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A view of the two southern pyramids. Pyramid No. 5 is precisely aligned with El Galdar in northern Gran Canaria. Around 800 BC, the coastal volcano of Güímar was formed, its eruption directly obstructing the line of sight between the two sanctuaries. The question that remains is whether the pyramid was built before or after the eruption. Only OSL dating can answer this, as we have already successfully done with the pyramids of Icod del Vinos!

Bild 07
Ein weiterer Kandidat für eine zweite OSL-Datierung ist die Hauptpyramide in dem Komplex von Chio im Süden von Teneriffa. In unserem Team wird sie scherzhaft als „Monte D´Accoddi Due (Zwei)“ bezeichnet. Wie auf Nordsardinien weist sie in südöstlicher Richtung eine klar ausgerichtete Rampe auf, die auf die obere Plattform des Pyramidenstumpfs führt. Und wie einige Bauwerke im Mittelmeerraum weist sie eine kleine Kammer auf der obersten Plattform auf. Alles an diesem Bauwerk und ihrem Umfeld scheint sehr alt zu sein. Aus diesem Grund sind wir dabei, mit den Eignern Kontakt aufzunehmen, um eine Genehmigung wie in Güímar zu erlangen.
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Another candidate for a second OSL dating is the main pyramid in the Chio complex in southern Tenerife. Our team jokingly refers to it as "Monte D'Accoddi Due (Two)." Like the pyramid in northern Sardinia, it features a clearly oriented ramp facing southeast, leading to the upper platform of the truncated pyramid. And like some structures in the Mediterranean, it has a small chamber on the top platform. Everything about this structure and its surroundings appears to be very old. For this reason, we are in the process of contacting the owners to obtain a permit similar to the one granted in Güímar.

Erste Forschungsreise nach Teneriffa – Ein entscheidender Schritt für die OSL

 

Unsere jüngste Reise zu den Pyramiden von Teneriffa markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer Forschung. Im Zentrum stand die präzise Bestimmung der natürlichen Strahlung, um unsere OSL-Datierungen endgültig abzusichern. Dafür brachte Dr. Jorge Sánchez ein tragbares Gamma-Spektrometer mit – ein entscheidendes Instrument, um die Altersberechnungen der Pyramiden weiter zu verfeinern.

Neben den bereits untersuchten Anlagen von Santo Domingo und San Marcos konnten wir erstmals auch im Pyramidenpark von Güímar Messungen durchführen. Die erneute Unterstützung der Parkleitung und der Zugang zu den Stufenbauten sind für unsere Arbeit von unschätzbarem Wert.

Ein besonderer Moment war das Treffen mit Prof. Carmen del Arco und der Parkleitung in Güímar: Die Präsentation unserer vorläufigen Ergebnisse sorgte für große Aufmerksamkeit – insbesondere aufgrund des unerwartet hohen Alters der Pyramiden. Eine Veröffentlichung konkreter Datierungen erfolgt derzeit bewusst noch nicht, da sich die finalen Ergebnisse erst nach vollständigem Abgleich der OSL-Signale mit der natürlichen Radioaktivität der Umgebung sowie den nun erhobenen Gamma-Strahlungswerten valide bestimmen lassen. Dieser letzte Schritt jedoch steht kurz bevor.

 

Gemeinsam mit unseren archäologischen Partnern planen wir nun eine öffentliche Präsentation der finalen Resultate Anfang Juli 2026 auf den Kanaren – ein Moment, der das Verständnis dieser Anlagen grundlegend verändern könnte. Wir informieren allen, wenn es soweit ist!
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First Research Expedition to Tenerife – A Crucial Step for our OSL Analysis

 

Our recent journey to the pyramids of Tenerife marks an important milestone in our research. The primary focus was the precise determination of natural radiation in order to reliably finalize our OSL dating results. For this purpose, Dr. Jorge Sánchez brought a portable gamma spectrometer—an essential tool to further refine the age calculations of the pyramids.

In addition to the already investigated sites of Santo Domingo and San Marcos, we were able, for the first time, to conduct measurements in the Pyramids of Güímar. The continued support of the park management and the access to the step structures are of invaluable importance to our work.

A particularly significant moment was our meeting with Prof. Carmen del Arco and the park management in Güímar. The presentation of our preliminary results attracted considerable attention—especially due to the unexpectedly high age of the pyramids. At this stage, we are deliberately refraining from publishing specific dates, as the final results can only be validated after a full calibration of the OSL signals with both the natural environmental radioactivity and the newly acquired gamma radiation data. However, this final step is now imminent.

 

Together with our archaeological partners, we are planning a public presentation of the final results in early July 2026 in the Canary Islands—a moment that could fundamentally change our understanding of these structures. We will keep you informed as soon as the time comes.

Bild 01
Die Stufenpyramiden auf den Kanaren beherbergen noch viele Rätsel. Neben ihrem Alter tappen die Forscher auch im Dunkeln, welche Funktion sie besaßen. Dieses Luftbild von den Stufenbauten in Santo Domingo offenbart, dass dieser Komplex möglicherweise in riesiger Makrokalender war, um den Lauf der Gestirne in dem riesen kesselartigen „Amphitheater“ zu bestimmen?
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The stepped pyramids in the Canary Islands still hold many mysteries. Besides their age, researchers are also in the dark about their function. This aerial photograph of the stepped structures in Santo Domingo suggests that this complex may have been a giant macro-calendar, used to determine the movement of celestial bodies within the enormous, cauldron-like "amphitheater."

Bild 02
Dr. Jorge Sánchez brachte eigens ein Gamma-Spektrometer von seiner Universität in A Coruña mit. Damit konnten wir die Steine nach bestimmten Isotopien von drei Elementen ausmessen, die letztlich für die Endberechnung des Alters der OSL-Proben so wichtig sind.
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Dr. Jorge Sánchez brought a gamma spectrometer with him from his university in A Coruña. This allowed us to measure the stones for specific isotopes of three elements, which are ultimately crucial for the final calculation of the age of the OSL samples.

Bild 03
Die Handhabung des Gerätes auf den steilen Pyramidenflanken war gar nicht so einfach. Zum einen mussten wir an die verschiedenen OSL-Probestellen klettern. Und dann dauerte eine Messung jeweils drei Minuten. Es wurden aber jedes Mal vier Konfigurationen gemessen, was für eine Messung allein zwölf Minuten bedeutet. Also eine Menge Arbeit in mehr als 10 m Höhe!!!
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Handling the device on the steep pyramid slopes wasn't easy at all. First, we had to climb to the various OSL sampling points, and then each measurement took three minutes. However, four configurations were measured each time, which meant twelve minutes for a single measurement. So, a lot of work at a height of more than 10 meters!

Bild 04
Bei der OSL-Datierung analysieren wir die Ladung, die in Mineralen entsteht, nachdem sie über Tausende von Jahren ionisierender Strahlung ausgesetzt waren. Gesteine enthalten natürlicherweise geringe Mengen an Uran, Thorium und anderen Radioisotopen. Diese Radioisotope emittieren Alpha-, Beta- und Gammastrahlung. Gammastrahlung hingegen muss direkt am Probenort gemessen werden, da sie eine Eindringtiefe von bis zu 30 cm in Gestein oder Sediment besitzt. Darum war die Arbeit vor Ort an den Pyramiden so wichtig!
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In OSL dating, we analyze the charge that develops in minerals after they have been exposed to ionizing radiation for thousands of years. Rocks naturally contain small amounts of uranium, thorium, and other radioisotopes. These radioisotopes emit alpha, beta, and gamma radiation. Gamma radiation, however, must be measured directly at the sample site because it can penetrate rock or sediment to a depth of up to 30 cm. That's why working on-site at the pyramids was so important!

Bild 05
Zum ersten Mal stellten Dr. Sánchez und ich die vorläufigen Messergebnisse einem Gremium auf den Kanaren vor. Neben der Leiterin Alicia B. Martin und den beiden kanarischen Archäologen Prof. Carmen del Arco und Beatriz G. Girona (alle drei rechts unten) nahmen auch die Witwe von Thor Heyerdahl (Jaqueline neben mir), unser Projektmanager Gustavo Sánchez und ein russischer Archäologe teil (oben von links nach rechts). Gemeinsam diskutierten wir die Bedeutung dieser neuen Daten für die Forschung auf den Kanarischen Inseln.
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For the first time, Dr. Sánchez and I presented the preliminary measurement results to a panel on the Canary Islands. In addition to the project director, Alicia B. Martin, and the two Canarian archaeologists, Professor Carmen del Arco and Beatriz G. Girona (all three at the bottom right), Thor Heyerdahl's widow (Jaqueline, next to me), our project manager, Gustavo Sánchez, and a Russian archaeologist also participated (top, from left to right). Together, we discussed the significance of this new data for research in the Canary Islands.

Bild 06
Nochmals der Einsatz des Spektrometers von Jorge auf der Santis-Pyramide. Dort wo er misst, ist der älteste Teil dieser Stufenpyramide. Von Jorge aus geht eine Rampe nach rechts unten. Diese wurde später vor den älteren Pyramidenstumpf davorgesetzt. Das kann man in den Ergebnissen der OSL deutlich ablesen! Das Gebiet auf dem die Pyramide steht wurde vor 60 Jahren künstlich mit Boden aufgeschüttet. Auch diesen „Event“ kann man in den OSL-Daten ablesen und bestätigen!
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Jorge's spectrometer was used again on the Santis Pyramid. The measurement taken at the site of the oldest part of this step pyramid is visible. From Jorge's measurement, a ramp leads downwards and to the right. This ramp was later added in front of the older truncated pyramid. This is clearly visible in the OSL results! The area on which the pyramid stands was artificially filled with fertile soil 60 years ago. This event, too, can be seen and confirmed in the OSL data!

Pantelleria – Stufenarchitektur im Herzen des Mittelmeeres

 

Bereits 1999 führte mich eine Forschungsreise auf die faszinierende Vulkaninsel Pantelleria, zwischen Sizilien und Tunesien gelegen – ein kultureller Schnittpunkt im Herzen des Mittelmeeres. Schon damals beeindruckten mich die sogenannten „Sesi“, stufenförmige Rundbauten aus schwarzem Lavagestein, die auf der Insel verstreut liegen.

 

Diese monumentalen Steinstrukturen aus der Bronzezeit wirken auf den ersten Blick archaisch und zugleich überraschend konstruktiv durchdacht. Unter ihren steinernen Aufschichtungen befinden sich Grabkammern – weshalb sie häufig als Grabhügel interpretiert werden. Doch ihre terrassierte, stufenartige Bauweise erinnert in ihrer Formensprache an frühe monumentale Architekturtraditionen des Mittelmeerraumes. Archäologien datieren diese Stufenbauten ins 18. Jahrhundert v. Chr.

Pantelleria war nie isoliert. Die Insel lag an wichtigen Seewegen zwischen Nordafrika, Sizilien und dem östlichen Mittelmeer. Obsidian aus Pantelleria wurde bereits in prähistorischer Zeit gehandelt – ein Beleg für frühe maritime Vernetzung. Die Sesi stehen somit nicht nur für eine lokale Bautradition, sondern auch für die kulturelle Dynamik einer Insel, die seit Jahrtausenden im Austausch mit verschiedenen Zivilisationen stand. Ob sie von den viel älteren Stufenbauten auf Sizilien inspiriert wurden, ist eine vage Spekulation.

Pantelleria bleibt für mich ein Schlüsselort – ein steinernes Archiv inmitten des Meeres.
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Pantelleria – Stepped Architecture in the Heart of the Mediterranean

 

As early as 1999, a research journey brought me to the fascinating volcanic island of Pantelleria, located between Sicily and Tunisia — a cultural crossroads in the very heart of the Mediterranean. What struck me most were the so-called “Sesi”: stepped circular stone structures built from dark volcanic rock, scattered across the island.

At first glance, these Bronze Age monuments appear both archaic and architecturally sophisticated. Beneath their layered stone constructions lie burial chambers, which is why they are often interpreted as funerary monuments. Yet their terraced, stepped design evokes broader architectural traditions of early monumental building in the Mediterranean world.

Pantelleria was never isolated. The island occupied a strategic position along important maritime routes linking North Africa, Sicily, and the eastern Mediterranean. Its obsidian was traded widely in prehistoric times — clear evidence of early seafaring networks and long-distance exchange.

The Sesi therefore represent not only a local architectural expression, but also the cultural dynamism of an island that stood at the intersection of civilizations for millennia.

For me, Pantelleria remains a key site — a stone archive rising from the sea.

Bild 01
Typische monumentale Steinstrukturen aus der Bronzezeit auf Pantelleria. Sie wirken auf den ersten Blick etwas megalithisch und zugleich überraschend konstruktiv durchdacht. Aufgrund der zahlreichen Grabkammern werden sie häufig als Grabhügel interpretiert.
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Typical monumental stone structures from the Bronze Age on Pantelleria. At first glance, they appear somewhat megalithic, yet surprisingly well-constructed. Due to the numerous burial chambers, they are often interpreted as burial mounds.

Bild 02
Pantelleria befindet sich auf halbem Wegen zwischen Sizilien und Tunesien. Die kleine Insel besitzt etwa 83 km². Sie ist vulkanischen Ursprungs mit dem höchsten Punkt dem Montagna Grande (836 m).
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Pantelleria is located halfway between Sicily and Tunisia. The small island covers approximately 83 km². It is of volcanic origin, with its highest point being Montagna Grande (836 m).

Bild 03
Aufgrund ihrer terrassierten Bauweise werden sie oft mit den Stufenpyramiden des Mittelmeers verwechselt. Doch sie haben damit keinerlei Verwandtschaft. Sie sind mehr als 1.000 Jahre jünger als die Zikkurate auf Sizilien und Sardinien, was auch ihre Urheberschaft in die Mittlere Bronzezeit verlegt.
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Because of their terraced construction, they are often confused with the step pyramids of the Mediterranean. However, they are not related to them at all. They are more than 1,000 years younger than the ziggurats in Sicily and Sardinia, which also places their origin in the Middle Bronze Age.

Bild 04
Eingang in eine der so genannten Grabkammern. Die Steinsetzungen sind in Trockensteinbauweise errichtet. 1999 hatte ich die größten Kammern persönlich besichtigt.
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Entrance to one of the so-called burial chambers. The stone arrangements are constructed using dry stone masonry. I personally visited the largest chambers in 1999.

Bild 05
Blick in das Innere der steinernen Grabkammern. Damals gab es an dem Bauwerk keine weiterführenden Informationen über Funde oder etwaige Ausgrabungen. Manche der Gänge gehen bis mehr als 6 m tief in das Bauwerk. Andere sind ehe kurz. An klassischen Stufenpyramiden sind solche „Kammern“ bis auf ganz wenige Ausnahmen (vielleicht nachträglich eingebaut?) nicht vorhanden.
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A view inside the stone burial chambers. At the time, there was no further information about finds or any excavations at the structure. Some of the passages extend more than 6 meters deep into the building. Others are quite short. With very few exceptions (perhaps added later?), such "chambers" are not found in classic stepped pyramids.

Bild 06
Der so genannte „Friedhof von Pantelleria“. Hier vermuten die Archäologen die Grabstätten jener Baumeister der Sesi. Auch hier werden in Form und Architektur Bezüge zu Nachbarinseln offenbar. Diese Anlage lässt darauf schließen, dass die Kammern der Rundbauten vermutlich andere Funktionen besaßen. Welche sind jedoch unbekannt.
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The so-called "Pantelleria Cemetery." Archaeologists believe this to be the burial site of the Sesi's master builders. Here, too, the form and architecture reveal connections to neighboring islands. This site suggests that the chambers of the circular buildings likely served other purposes, but what those purposes were remains unknown.

Marokko – Wissenschaft, Geschichte und neue Horizonte

 

Meine Reise nach Marokko war in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Der Auftakt an der Mohammed V Universität in Rabat mit einem gemeinsamen Symposium und intensiven Fachgesprächen markierte einen wichtigen Meilenstein für unser transdisziplinäres Forschungsprojekt. Die offene, konstruktive Atmosphäre und die große Bereitschaft zur Zusammenarbeit haben mich tief beeindruckt.

Besonders bereichernd waren die weiterführenden Gespräche mit Archäologen, Pharmakologen und Botanikern, die neue Perspektiven eröffneten – unter anderem zu möglichen präkolumbischen Tabakspuren in der Rif-Region. Solche interdisziplinären Ansätze zeigen, wie viel Potenzial in einer vernetzten Forschung liegt.

Auch die Besichtigungen historischer Stätten wie Lixus und die Eindrücke im Museum von Rabat haben deutlich gemacht, welch zentrale Rolle Marokko einst im maritimen Fernhandel gespielt haben könnte. Hinweise auf weitreichende Handelskontakte – transmediterran und möglicherweise sogar transatlantisch – verdichten sich zunehmend.

Marokko erscheint mehr denn je als kultureller Korridor zwischen Welten – ein Raum, der in zukünftigen Forschungen noch stärker in den Fokus rücken sollte. Ich blicke dankbar auf intensive Tage voller Inspiration zurück – und freue mich bereits auf die Fortsetzung dieser spannenden Zusammenarbeit.
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Morocco – Science, History, and New Horizons

 

My trip to Morocco was extraordinary in every respect. The kickoff at Mohammed V University in Rabat, with a joint symposium and intensive discussions, marked an important milestone for our transdisciplinary research project. The open, constructive atmosphere and the great willingness to collaborate deeply impressed me.

The follow-up discussions with archaeologists, pharmacologists, and botanists were particularly enriching, opening up new perspectives – including on possible pre-Columbian tobacco traces in the Rif region. Such interdisciplinary approaches demonstrate the immense potential of networked research.

The visits to historical sites like Lixus and the impressions gained in the Rabat Museum also made clear the central role Morocco may once have played in long-distance maritime trade. Evidence of far-reaching trade contacts – trans-Mediterranean and possibly even transatlantic – is becoming increasingly compelling.

More than ever, Morocco appears as a cultural corridor between worlds – a space that should be given even greater focus in future research. I look back with gratitude on intense days full of inspiration – and I am already looking forward to continuing this exciting collaboration.

Bild 01
Alle an der Konferenz beteiligten Wissenschaftler an der Faculté des Lettres et des Sciences Humaines an der Mohammed V University in Rabat. Dort begründete Dominique eine neue Forschungskooperation mit mehreren marokkanischen Wissenschaftlern.
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All the scientists involved in the conference were at the Faculty of Letters and Human Sciences at Mohammed V University in Rabat. There, Dominique established a new research collaboration with several Moroccan scientists.

Bild 02
Der Dekan Prof. Zakaria Boudhim (rechts) überreichte mit Prof. Said Bennis (links) an Dominique die Ehrenurkunde für die erfolgreiche Konferenz an der Universität. Said entwickelte aus der ABORA- Präsentation über die mögliche Existenz von prä-kolumbischen Tabak in Marokko den neuen Begriff „Marokkologie“. Ziel dieses Feldes ist die Strukturierung eines der Ägyptologie ähnlichen Forschungsbereichs, der sich aber auf das marokkanische Genie und die territorialen Besonderheiten konzentriert (Sprachen, Anthropologie, Identität, Mensch, Geschichte, Zivilisation ... ).
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Dean Professor Zakaria Boudhim (right), together with Professor Said Bennis (left), presented Dominique with the certificate of honor for the successful conference at the university. Prof. Said developed the new term "Moroccanology" from the ABORA presentation on the possible existence of pre-Columbian tobacco in Morocco. The aim of this field is to structure a research area similar to Egyptology, but one that focuses on Moroccan genius and territorial specificities (languages, anthropology, identity, humanity, history, civilization, etc.).

Bild 03
Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung von Lixus nahe der heutigen Stadt Larache. Obwohl eine Überprüfung der megalithischen Mauern nahe des Hafens wegen der Überschwemmungen unmöglich war, sind die ältesten Hinterlassenschaften der Phönizier beeindruckend. Diese Mauern stammen aus dem späten 2. Jts. v. Chr.
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Another highlight was the visit to Lixus, near the modern city of Larache. Although an inspection of the megalithic walls near the harbor was impossible due to flooding, the oldest Phoenician remains are impressive. These walls date back to the late 2nd millennium BC.

Bild 04
Das Highlight war die Entdeckung eines bisher unbekannten Curt Rut-Feldes nördlich von Essaouira. Diese Struktur hat extreme Ähnlichkeiten mit ähnlichen Wagenspur-Feldern im gesamten Mittelmeerraum als auch auf den Kanaren und Azoren. Alles nur Zufall oder haben diese Völker doch viel früher als bekannt über den Atlantischen Ozean miteinander kommuniziert?
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The highlight was the discovery of a previously unknown Curt Rut field north of Essaouira. This structure bears striking similarities to similar wagon-track fields found throughout the Mediterranean region, as well as in the Canary Islands and the Azores. Is this all just coincidence, or did these peoples communicate across the Atlantic Ocean much earlier than previously thought?

Bild 05
Es bleibt Aufgabe künftiger Forschungsreisen herauszufinden, wohin diese Wagenspuren führen. Gleiches gilt für die Megalithstrukturen in Larache und Safi. Vieles wird die Feldforschung in den kommenden Monaten noch ans Tageslicht bringen. Die nächste Forschungsreise nach Marokko ist schon in Planung!
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It remains the task of future research expeditions to determine where these wagon tracks lead. The same applies to the megalithic structures in Larache and Safi. Much more will be revealed by fieldwork in the coming months. The next research expedition to Morocco is already being planned!

Lixus – Eine Reise durch 3000 Jahre Geschichte

 

Die Besichtigung der archäologischen Stätte von Lixus gehört zu jenen Momenten, in denen Landschaft und Geschichte unmittelbar ineinandergreifen. Heute liegt der Ort auf einer Anhöhe über dem Loukos-Tal nahe Larache – doch in der Antike befand sich Lixus auf einer Halbinsel. Vor rund 3000 Jahren lag der Meeresspiegel deutlich höher. Erst mit dem allmählichen Absinken des Meeresspiegels verlor die Stadt ihre maritime Insellage und wurde Teil des Festlands.

 

Bis heute sind nur etwa zehn Prozent der Anlage archäologisch freigelegt. Was bereits sichtbar ist, lässt jedoch die außergewöhnliche Bedeutung dieses Ortes erkennen. Die ältesten bislang bekannten Siedlungsschichten gehen auf phönizische Niederlassungen zurück, die noch im späten 2. Jahrtausend v. Chr., entstanden. Ihre massiven, beinahe megalithisch wirkenden Mauern unterscheiden sich deutlich von späteren Bauphasen. Die phönizische Architektur wirkt kompakt und funktional – ein klarer Kontrast zu den nachfolgenden hellenistischen und römischen Strukturen.

Mit der römischen Epoche erreichte Lixus seine größte Ausdehnung. Besonders eindrucksvoll ist die exponierte Lage eines monumentalen Palastkomplexes, der mit den numidisch-mauretanischen Königen Juba I. und Juba II. in Verbindung gebracht wird. Von hier aus überblickte man einst den Hafen und pflegte Kontakt mit dem westlichen Mittelmeer. Als letzte Kulturphase hinterließen muslimische Gemeinschaften ihre Spuren. Doch mit den veränderten Küstenlinien und dem weiteren Rückgang des Meeresspiegels verlagerte sich das wirtschaftliche Zentrum allmählich an den heutigen Standort von Larache.

Die heutige Ruinenlandschaft ist deshalb mehr als ein archäologischer Ort – sie ist ein geologisches und kulturhistorisches Archiv. Kaum ein anderer Platz in Marokko zeigt so anschaulich, wie eng der Verlauf der Geschichte mit Veränderungen von Klima, Küstenlinien und Handelswegen verbunden ist. Da der überwiegende Teil der Stadt noch im Boden ruht, bleibt Lixus zugleich ein Versprechen an die zukünftige Forschung.
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Lixus – A Journey Through 3,000 Years of History

 

A visit to the archaeological site of Lixus is one of those moments where landscape and history intertwine. Today, the site sits on a hill overlooking the Loukos Valley near Larache – but in antiquity, Lixus was located on a peninsula. Around 3,000 years ago, the sea level was significantly higher. Only with the gradual drop in sea level did the city lose its island location and become part of the mainland.

 

To date, only about ten percent of the site has been archaeologically excavated. However, what is already visible reveals the extraordinary significance of this place. The oldest known settlement layers date back to Phoenician settlements, which emerged as late as the 2nd millennium BC. Their massive, almost megalithic-looking walls differ markedly from later construction phases. Phoenician architecture appears compact and functional – a clear contrast to the subsequent Hellenistic and Roman structures.

Lixus reached its greatest extent during the Roman era. Particularly impressive is the prominent location of a monumental palace complex associated with the Numidian-Mauretan kings Juba I and Juba II. From here, one once overlooked the harbor and the trade routes of the western Mediterranean. Muslim communities left their mark as the last cultural phase. However, with changing coastlines and the further decline of sea levels, the economic centre gradually shifted to the present-day location of Larache.

The present-day ruins are therefore more than just an archaeological site – they are a geological and cultural-historical archive. Hardly any other place in Morocco illustrates so vividly how closely the course of history is intertwined with changes in climate, coastlines, and trade routes. Since the majority of the city still lies buried, Lixus also remains a promise for future research.

Bild 01
Heute umschließt der Loukos-Fluss den Berg Lixus wie ein Omega. Doch in antiker Zeit war die ganze Bucht Teil des atlantischen Ozeans. Am Fuße der Halbinsel lag auch ein kleiner Hafen, den die Archäologen erst jüngst entdeckten.
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Today, the Loukos River encircles Mount Lixus like an omega. But in ancient times, the entire bay was part of the Atlantic Ocean. At its foot of this peninsula lay a small harbor, which archaeologists only recently discovered.

Bild 02
Blick auf den Palast der numidisch-mauretanischen Könige. Zu Jahresbeginn regnete es sintflutartig und löste über Nordmarokko starke Überschwemmungen aus. Das Tal wirkt seitdem wie in der Antike als Teil des großen Ozeans.
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View of the palace of the Numidian-Mauritian kings. At the beginning of the year, torrential rains caused severe flooding in northern Morocco. Since then, the valley has resembled the ancient landscape of the ocean.

Bild 03
Von der frühesten Besiedlung sind zurzeit nur wenige Strukturen freigelegt. Diese Mauer zeigt die eigentümliche Bauweise der Phönizier. Im Untergrund soll sich auch noch eine Zisterne phönizischen Ursprungs befinden.
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Only a few structures from the earliest settlement have been uncovered so far. This wall demonstrates the distinctive construction methods of the Phoenicians. A cistern of Phoenician origin is also believed to be located underground.

Bild 04
Am Ende der Mauer fügten die Römer eine Basilika an. Am rechten Rand sieht man den Übergang in das viel ältere phönizische Bauwerk. Deutlich kann man den Unterschied in den beiden Bauweisen erkennen. Die phönizische kam ohne Mörtel, nur durch feingesetzt große Blöcke aus.
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At the end of the wall, the Romans added a basilica. On the right edge, you can see the transition to the much older Phoenician structure. The difference between the two construction methods is clearly visible. The Phoenician wall used no mortar, relying solely on precisely placed large blocks.

Bild 05
Vor den Römern trauten sich auch die Griechen auf den Atlantik hinaus. Auch sie fanden den Weg an den Loukos-Fluss, wo sie oben auf der Bergkuppe eine mächtige Burg errichteten. Sie wurde schließlich von Römern übernommen und in ihre Anlage integriert.
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Before the Romans, the Greeks also ventured out onto the Atlantic. They too found their way to the Loukos River, where they built a mighty fortress atop the hill. It was eventually taken over by the Romans and integrated into their complex.

Bild 06
Die Reste des Königspalastes der Könige Juba I. & II. Auch sie hatten Lixus fest im Griff bis sich die Umweltbedingungen abrupt änderten. Juba II. unternahm auch eine weitreichende Entdeckungsreise, um die Ländereien weit im Süden Afrikas zu erkunden.
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The remains of the royal palace of Kings Juba I & II. They too held Lixus firmly in their grip until environmental conditions changed abruptly. Juba II also undertook an extensive voyage of discovery to explore the lands far to the south of Africa.

Transdisziplinäre Forschung trifft Rabat -
Ein erfolgreicher Auftakt an der Mohamed V Universität

 

Gestern hatte ich die Gelegenheit, unsere ABORA-Forschungen an der Mohamed V Universität in Rabat vorzustellen. Die Präsentation stieß auf sehr großes akademisches Interesse – insbesondere unsere transdisziplinären Resultate aus Archäologie, Astronomie, Felsbildkunde und experimenteller Seefahrt wurden intensiv diskutiert. Neben den inhaltlichen Ergebnissen fand auch die audiovisuelle Methodik des Vortrags große Aufmerksamkeit.

Besonders spannend war die inhaltliche Schnittmenge mit dem aktuellen nationalen Programm von König Mohammed VI., das Marokko stärker für Ozeanforschung, Seehandel und maritime Traditionen öffnen soll. Die universitäre Leitung erkannte darin eine bemerkenswerte Übereinstimmung mit unseren Forschungszielen.

Im anschließenden persönlichen Austausch wurde uns die volle Kooperationsbereitschaft der Universität zugesichert. Höhepunkt war die offizielle Einladung zu einem mehrtägigen wissenschaftlichen Workshop, der die weitere Zusammenarbeit vertiefen soll.
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Transdisciplinary Research Meets Rabat –
A Successful Opening at Mohammed V University

 

Yesterday I had the opportunity to present our ABORA research at Mohammed V University in Rabat. The presentation generated very strong academic interest — in particular, our transdisciplinary results from archaeology, astronomy, rock art studies, and experimental seafaring were discussed intensively. In addition to the research content, the audiovisual methodology of the lecture also attracted considerable attention.

Especially exciting was the thematic overlap with the current national program of King Mohammed VI, which aims to strengthen Morocco’s engagement with ocean research, maritime trade, and seafaring traditions. The university leadership recognized a remarkable alignment between this initiative and our research objectives.

During the subsequent personal exchange, the university expressed full willingness for cooperation. The highlight was an official invitation to a multi-day scientific workshop intended to deepen our future collaboration.

Bild 01
Dominique hielt der Festvortrag am Ende der Konferenz zum Thema: „New Dating Approaches to Early History oft he Canary Islands and Morocco“. Vorher sprachen der Dekan und viele Wissenschaftler aus Archäologie, Geographie und Social Sciences.
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Dominique gave the keynote address at the end of the conference on the topic: “New Dating Approaches to Early History of the Canary Islands and Morocco.” Prior to this, the dean and numerous scholars from archaeology, geography, and social sciences spoke.

Bild 02
Prof. Mohamed Oubihi lud Dominique ein, und organisierte diese Konferenz. Seine akademischen Verbindungen werden helfen, wichtige Kontakte zu Wissenschaftlern in Marokko herzustellen. Sie sollen helfen, um offene Fragen über die Existenz von vorkolumbischem Tabak und Stufenpyramiden in Marokko zu klären.
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Professor Mohamed Oubihi invited Dominique and organized this conference. His academic connections will help establish important contacts with scientists in Morocco. These contacts should help clarify open questions about the existence of pre-Columbian tobacco and step pyramids in Morocco.
 

Bild 03
Der Dekan der Faculté des Lettres et des Sciences Humaines an der Mohammed V University von Rabat, Prof. Jamal Eddine El Hani. Er überreichte Dominique die Ehrenurkunde für die erfolgreiche Konferenz an der Universität.
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The Dean of the Faculty of Letters and Human Sciences at Mohammed V University in Rabat, Professor Jamal Eddine El Hani, presented Dominique with the certificate of honor for the successful conference at the university.

Bild 05

Schon am Vortag führte uns Prof. Oubihi in Museum für Geschichte in Rabat. Dort entdeckten wir gemeinsam viele felsbildliche Befunde, dass wir in Marokko am richtigen Platz sind, um die Lücken zwischen den mediterranen und atlantischen Kulturen der Vorzeit zu schließen. Dieses bronzezeitliche Bild zeigt mit großer Wahrscheinlichkeit ein besegeltes Schilffloß mit einem rechteckigen Rahsegel – eine typische Darstellungsweise dieser seegängigen Segelflöße.
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The day before, Professor Oubihi took us to the Museum of History in Rabat. There, together we discovered numerous rock carvings, confirming that Morocco is the right place to bridge the gaps between prehistoric Mediterranean and Atlantic cultures. This Bronze Age image most likely depicts a reed raft with a rectangular square sail – a typical representation of these seaworthy sailing rafts.

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