Neuigkeiten und Veranstaltungen

Sonntag, 26. April 2026

63843 Niedernberg
Vortragsabend Werner Betz
Beginn: 19:00 Uhr, Ende ca. 22:00 Uhr
Freiwilliger Unkostenbeitrag
Anmeldung und weitere Informationen per Mail unter: dieter.klug42@web.de

Samstag, 30. Mai 2026
Hotel INNSiDE, Sternentor 6, 28237 Bremen
Cosmic Contact Con 2026
10:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr
Tagesticket: € 111,00 (Vorverkauf € 99,00)
Tickets und weitere Details: https://www.heart-united.shop/tickets/

Samstag, 6. Juni 2026
Bad Dürkheim Kongress
Weitere Informationen folgen

Samstag, 5. September 2026
voraussichtlich im Gasthof Ebert, 36119 Neuhof
Kongress Mysterien der Vergangenheit
Büchertisch

Samstag, 17. Oktober 2026
Hotel Untersberg, Dr. Friedrich Ödlweg 1, A-5083 St. Leonhard/Salzburg
HEPNA Research Kongress
9:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr
Tickets und weitere Details: https://www.hepna.at/hepna-r-kongress/

Samstag, 24. Oktober 2026
Hotel Maritim, Stuttgart
A.A.S. One Day Meeting
Büchertisch
Ticktes und weitere Details hier: https://www.sagenhaftezeiten.com/news/events

Samstag, 7. November 2026
Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, CH-8004 Zürich
SAFE Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Freie Energie
Vortrag, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Weitere Informationen unter:
https://www.safeswiss.ch/veranstaltungen-information/

Anfragen zu einzelnen Veranstaltungen, zum Ticketverkauf usw. bitte an:
ancientmail@t-online.de
oder telefonisch unter +49 175 5259795

Mit Stolz präsentierte die A.A.S. mit ihrem Geschäftsführer Ramon Zürcher den diesjährigen Kongress – das One-Day-Meeting - am Samstag, 1. November 2025 im Jungfrau Park (ehem. Mystery Park) in Interlaken. Die Besucher erwartete ein Füllhorn an neuen Informationen von neun verschiedenen Referenten. Darunter waren altbekannte Namen wie Reinhard Habeck oder Werner Betz, aber auch neue Vortragende, die uns ihr spannendes Thema präsentieren.

 

Im Nachhinein kann man nur sagen: Es war eine rundum gelungene, erfolgreiche und spannende Veranstaltung!

 

Mystery Abende mit Thomas Ritter

Ab September 2025 gibt es wieder die beliebten Mystery Abende
mit Thomas Ritter, wo Ihr mich auch regelmäßig antrefft!

Online via „Zoom“-Videokonferenz

Montag, 13. April 2026, 19-21:30 Uhr
Magisches Mitteldeutschland – Geheimnisvoller Osten
Zur Veranstaltungsseite geht’s hier

Montag, 15. Juni 2026, 19-21:30 Uhr
California Mysteries – Der geheimnisvolle Südwesten der USA

Zur Veranstaltungsseite geht’s hier

Traurige Anlässe

Nachruf auf Erich von Däniken

Mit großer Trauer und Betroffenheit haben wir vom Tode Erich von Dänikens am 10. Januar 2026 erfahren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie. Um ihn trauern auch seine Freunde in allen Teilen der Welt. Millionen Leserinnen und Leser seiner Bücher und die vielen Weggefährten, die mit ihm seit Jahrzehnten zusammenarbeiten durften. Seine „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.) und alle an der Paläo-SETI-Forschung Interessierten haben die Nachricht mit Bestürzung aufgenommen.

 

Kindheit und Jugend

Erich von Däniken wurde am 14. April 1935 im schweizerischen Zofingen geboren und wuchs in Schaffhausen auf. Prägend wurde für EvD, wie viele ihn nannten, das humanistische Gymnasium Collège St. Michel in Fribourg. Schon während dieser Gymnasialzeit setzte er sich mit Archäologie und Futurologie, der Weltraumfahrt und Philosophie auseinander, insbesondere der Religionsphilosophie.

Ihm kamen Zweifel, ob die althergebrachten Interpretationen von Überlieferungen, Mythen und Bibeltexten zutreffen. Besonders in biblischen Texten wurde ein Gott beschrieben, der nicht dem Allmächtigen entsprach, sondern in einem Himmelsfahrzeug mit Rädern und anderen technischen Details erschien. Wer oder was verbarg sich hinter dieser und ähnlichen Beschreibungen, fragte er sich? Die Ungereimtheiten der biblischen Texte im Alten Testament nur zu glauben, weil es die Religion verlangt, kam für EvD nicht in Frage.

Er sagte einmal: „Wenn es wirklich einen Schöpfergott gibt, vor dem man nach seinem Tode steht, wird dieser sicher fragen, ob man im Leben seinen Verstand benutzt hat, um Wahrheiten zu suchen und zu finden.“

Langsam reiften im jungen Erich von Däniken realistischere Erklärungen, als sie die Religionen anbieten, die jedoch das Bild der Frühgeschichte der Menschheit radikal sprengen. Er analysierte Zeugnisse der Menschheitsgeschichte in Mythologie, Archäologie und Ethnologie mit Fantasie und Realismus. Und die beginnende Raumfahrt der 1950er und 60er Jahre stärkte seine Hypothese: Könnten Außerirdische vor Jahrtausenden auf die Entwicklung der Menschheit Einfluss genommen und Spuren auf der Erde hinterlassen haben?

In der zeitintensiven Spurensuche zeigte Erich von Däniken Durchhaltevermögen und Konsequenz. Er unternahm Expeditionen in alle Teile der Welt und dokumentierte akribisch seltsame Funde, die augenscheinlich nicht in das Schema der Archäologie und Mythologie passten.

 

Der Weltbestseller-Autor

Die 1960er, 70er Jahre: Eine erste, unruhige Phase im Leben des Erich von Däniken. Als junger Gastronom verfasste er themenbezogene Artikel und 1968 sein erstes Buch: „Erinnerungen an die Zukunft“, das schnell zu einem der prägendsten Sachbücher des 20. Jahrhunderts werden sollte. Noch als Hotelier tätig, unterstützten den schnell berühmt gewordenen Schriftsteller in dieser Phase seine Frau Elisabeth und die Familie nach privaten Schicksalsschlägen und bei beruflichen Rückschlägen und Anfeindungen.

Aber viele Kritiker und Skeptiker hatten das gewaltige Interesse breiter Bevölkerungsschichten an seinen Werken unterschätzt. Erich von Däniken setzte eine Lawine in Gang. Sein Erstling „Erinnerungen an die Zukunft“ (verfilmt 1969 und für den „Oskar“ nominiert) wurde unter dem englischen Titel „Chariots of the Gods“* international der erste seiner Weltbestseller und löste weltweit die „Dänikenitis“ aus, wie die „New York Times“ das Phänomen betitelte.

Erich von Däniken markierte einen Umschlagspunkt im Denken und Empfinden vieler seiner Leser. Mit seinen frühen Werken knüpfte er literarisch an die 50er Jahre mit C. W. Cerams archäologischer Vergangenheitskunde „Götter, Gräber und Gelehrte„* an.

„Die Götter waren Astronauten“

Seine Formel „Die Götter waren Astronauten“ verklammerte Gegenwart und Zukunft mit der Frühgeschichte. In der Geschichte der Menschheit besuchten, so seine Theorie, ausserirdische Intelligenzen die Erde und wurden als Götter interpretiert, da die Technologie dieser Wesen in den Augen der Menschen magisch erschien. Indizien finden sich in archäologischen Relikten, in mythologischen Berichten und überlieferten Ritualen wie sie von Ethnologen dokumentiert wurden.

Erich von Dänikens dokumentierte Fakten, die man zwar unterschiedlich interpretieren kann, die jedoch real und für jeden überprüfbar waren und sind.

Die geschätzte Weltauflage von Erich von Dänikens Büchern liegt bei 80 Millionen Exemplare; der Schweizer gehört zu den international erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher wurden in fast 40 Sprachen übersetzt. Neben 49 Sachbüchern gehören auch Jugendbücher, Romane, CD’s und DVDs zu seinen Veröffentlichungen. Seine Analysen, Gedanken und Interpretationen wurden als Vorlage für Dokumentarfilme, Hollywood-Blockbuster und elektronische Publikationen verwendet.

Bücherregale

Am 26. September 1996 strahlte der Fernsehsender RTL den Film „Außerirdische – kehren sie zurück?“ von und mit Erich von Däniken aus. Mit 4,9 Millionen Zuschauern erreichte er damals die höchste Einschaltquote nach 22 Uhr. Gemeinsam mit RTL drehte Erich von Däniken 1997 zwei Fortsetzungen, die im Herbst desselben Jahres und im Frühjahr 1998 ausgestrahlt wurden. Seine Biographie wurde schon zu eigenen Lebzeiten in Buch-, Film- und Fernsehmedien dokumentiert. Erich von Däniken hielt in den folgenden Jahrzehnten unzählige Vorträge und Diskussionen in der Öffentlichkeit und an Hochschulen.

Der geehrte Mystery-Forscher

Unter den vielen Auszeichnungen die Erich von Däniken in seinem Leben erhielt, ist der Ehrendoktor der Universidad Boliviana (1975) hervorzuheben sowie die Ehrenbürgerschaft der peruanischen Stadt Nazca.

 

Herausragende Auszeichnungen sind:

  • Ehrendoktor der Universidad Boliviana, Bolivien (1975)
  • Ehrenbürgerschaft der Stadt Nazca, Peru
  • Ehrenbürgerschaft der Stadt und Ica, Peru (1981)
  • Ehrenmitglied des Ordens Cordon Bleu du Saint Esprit, Deutschland (1987)
  • Prêmio Lourenço Filho in Gold und Platin, Brasilien
  • Golden Idea Award der Schweizerischen Gesellschaft für Ideen- und Innovationsmanagement. Schweiz (2003)
  • „World-Explorer-Preis“ des World Explorers Club, TU Lodz, Polen (2004)
  • Auszeichnung der Stadt Curitibas, Brasilien (2013)

Erich von Däniken blieb trotz der Erfolge bescheiden. Oder mit seinen Worten: „… ein gutes Glas Rotwein, eine heimelige Wohnung, ein schöner Abend mit Familie und Freunden – das ist besser als eine Villa mit Swimming-Pool, Luxus und First Class“. Erich von Däniken investierte dagegen in Forschungen, Expeditionen und Projekte, die noch mehr Indizien für seine «Götter-Astronauten-Theorie“ liefern sollten. Diese Hypothese wird Paläo-SETI oder Prä-Astronautik genannt.

 

Die Hypothesen

Erich von Däniken war ein Freund des offenen Wortes und sagte, was er dachte. Auch und gerade was den Umgang mit den Medien betraf und sein Kampf gegen Simplifizierungen und Unwahrheiten, wie sie immer wieder verbreitet werden. Er legte Wert darauf, dass er – zum Beispiel – NIE gesagt habe, Astronauten aus dem All hätten die Pyramiden oder andere vorzeitige Monumente wie Stonehenge selbst gebaut. Oder die peruanische Ebene von Nazca sei ein Flughafen der Götter und die Bodenzeichnungen dort wären Landepisten gewesen.

Diese und andere Absurditäten wiederholten sich aber in den Medien, genau wie die irreführende Bezeichnung „UFO-Forscher“. Erich von Däniken ging es vielmehr um Denkanstöße. Nach seiner Meinung dokumentierten die alten Völker in Werken, Mythen und Traditionen ihre Beobachtungen und Begegnungen mit den vermeintlichen „Göttern“. EvD selbst sagte, er habe keinen anerkannten Beweis für seine Theorie gefunden, aber sehr, sehr viele Indizien. Diese gilt es zu diskutieren, abzuwägen und zu erforschen. Die Devise war: Anregungen geben und ein neues Klima des Denkens schaffen für, aber nicht nur für die Wissenschaften.

Erich von Däniken hatte eine Botschaft, die ihm wichtig war: Seine Theorie, die Paläo-SETI oder Prä-Astronautik, solle in der wissenschaftlichen Diskussion behandelt werden. Er wollte auf keinen Fall, dass daraus ein Kult oder eine quasi religiöse Form entstehe, nur weil die zentrale Frage außerirdische Intelligenzen betreffe. Das Thema ETI (Extra Terrestrial Intelligence), so sein Lebensfazit, müsse Teil sachlicher Auseinandersetzungen und Forschungen sein!

Glaube habe dabei nichts verloren, unterstrich Erich von Däniken immer wieder und betonte daher, er wolle kein Guru, kein Sektenführer sein. Er wolle vielmehr den Zeitgeist durchbrechen, die Mauer in den Köpfen derer einreißen, die in zu engen Denkstrukturen gefangen seien. Als einen intellektuellen Unruhestifter sah er sich selbst und wurde von vielen in diesem Sinne positiv wahrgenommen.

 

Die A.A.S.

1998 gründete der Promotor der Paläo-SETI-Hypothese die „Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI“ (A.A.S.), die die Arbeit der früheren „Ancient Astronaut Society“ fortsetzt. Die A.A.S. gibt das Magazin „Sagenhafte Zeiten“ heraus und organisiert Fachtagungen. Sie steht allen Interessierten offen, die auf den Spuren Erich von Dänikens versuchen möchten, Antworten auf die großen Rätsel dieser Welt zu finden.

Sein Lebenswerk wird außerdem durch die Erich von Däniken-Stiftung und deren Forschungsprojekte weitergeführt. Auf seine Initiative ging die Gründung der Stiftung „Erich von Däniken Mysteries of the World“ zurück, die unter anderem das Ziel realisierte, im Raume Interlaken einen Erlebnispark zu errichten, den „Mystery Park“. Das Ziel des Projekts war, Fragen aufzuwerfen und alle Besucher auf unterhaltsame Weise die großen Rätsel dieser Welt näherzubringen und sie zu motivieren, selbst aktiv zu forschen.

Obwohl der von ihm initiierte Themenpark aus wirtschaftlichen Gründen Ende 2006 geschlossen wurde, besuchten doch seit der Eröffnung 2003 über eine Millionen Interessierte die 3-D-Darstellungen, Filmpräsentationen und Dokumentationen. Der Park in Interlaken wird heute unter dem Namen „Zukunftscampus Etherlaken“ weitergeführt.

 

Der Mensch Erich von Däniken

Erich von Däniken war nicht nur Autor und Forscher, er war auch 65 Jahre mit seiner Frau Elisabeth verheiratet, Vater einer Tochter, zweifacher Großvater – und er durfte sogar noch seine Ur- Enkeltochter kennenlernen. Seit 1995 wohnten Erich und Elisabeth von Däniken in Beatenberg, im Berner Oberland, dem – wie er betonte – „schönsten Ort der Welt“, mit Blick auf das Eiger-, Mönch- und Jungfrau-Bergmassiv.

Ruhe und Besinnlichkeit waren aber auch in den letzten Jahren immer unterbrochen durch ausgedehnte Vortragsreisen durch mitteleuropäische Staaten sowie die USA, neue Buch- und Filmprojekte und intensive Arbeiten in seinem Büro in Interlaken. Sein 49. und letztes Buch „Notizen aus meinem Leben“ erschien 2024.* Er begleitete bis 2024 Studienreisegruppen an die Schauplätze der alten Kulturen und erklärte vor Ort seine Interpretationen ungewöhnlicher Funde oder Überlieferungen.

Erich von Däniken war international bis wenige Monate vor seinem Tod auf Veranstaltungen, in vielen Medien und nicht zuletzt durch die auf seinen Ideen beruhende US-amerikanischen TV-Serie „Ancient Aliens“ einem Weltpublikum präsent.

Mit welchen Attributen kann man Erich von Däniken beschreiben? Den Weggenossen fallen Begriffe ein wie willensstark, ideenreich, phantasiebegabt, optimistisch, kreativ, unkompliziert, ausdauernd, pragmatisch, wagemutig, impulsiv, großzügig, zielgerichtet, temperamentvoll, stark und genial. Einmal energisch, einmal feinfühlig,
Erich von Däniken hatte einen starken Willen, eine mitunter kantige Unverwechselbarkeit und verfolgte zielgerichtet Hinweise, die seine Theorie unterstützten.

Hart in der Auseinandersetzung und einem Disput nie aus dem Wege gehend, war er als genialer Kommunikator aber genauso gesellig und liebenswürdig im persönlichen Umgang mit allen, die ihn kannten. Albert Schweitzer meinte einmal: „Das einzige Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“ Diese Aussage passt sehr genau auf Erich von Dänikens langes Leben.

 

Das Riesenmosaik des Erich von Däniken

Erich von Däniken hinterlässt ein Riesenmosaik unvergesslicher Erinnerungen an den erfolgreichsten Sachbuchautoren der Gegenwart mit seinem konsequenten Engagement auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, die er populär machte: Hatte unser Planet Erde in der fernen Vergangenheit Besuch von außerirdischen Intelligenzen? Hinter seiner Forschungsarbeit und dem Bild, das sich die Öffentlichkeit machte, standen aber auch, was nicht vielen bekannt war, philosophische Fragen, mit denen er sich beschäftigte.

Zu den großen Rätseln und Fragen dieser Welt, mit denen sich von Däniken in langen Diskussionen mit Freunde und Bekannten auseinandersetzte, gehörten die Themen Leben, Evolution, Zeit und Raum und der Tod. „Für uns gläubige Physiker“, schrieb einmal Albert Einstein kurz bevor er verstarb, „hat die Scheidung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur die Bedeutung einer – wenn auch hartnäckigen – Illusion“. So erschien Erich von Däniken eine Brücke möglich zwischen der Realität unserer Welt und dem, was nicht mit unserem Intellekt fassbar ist.

Für von Däniken, der an den „großen Geist der Schöpfung“ glaubte, gab es kein „Ende“, sondern nur einen neuen Anfang. In diesem Sinne gedenken wir Erich von Däniken, verneigen uns vor seiner Lebensleistung und erinnern uns in Dankbarkeit, Hochachtung und Respekt an Erich von Dänikens Tatkraft, Entschlossenheit und Gradlinigkeit.
Zukünftigen Generationen wird Erich von Däniken durch seine Bestseller und Dokumentationen in Erinnerung bleiben, die unzähligen Vorträge, Auftritte in den Medien, seine Erich-von-Däniken-Stiftung und durch die A.A.S.-Forschungsgesellschaft, die seine Arbeit fortsetzt.

Verfasst von den Mitwirkenden der A.A.S. GmbH und der Redaktion des Magazins „Sagenhafte Zeiten“. (Von mir übernommen, Layout & Links angepasst – Orginal-PDF hier)

 

Zitate von Erich von Däniken

  • Die Wahrheit triumphiert nie, aber ihre Gegner sterben allmählich aus.
  • Unsere gegenwärtige Raumfahrt gleicht den Flößen der Steinzeit.
  • Erfundene „Götter“, also reine Fantasiegestalten, wären nicht lange im Bewusstsein der Menschheit geblieben. … Götter, von denen wir sprechen, müssen reale Erscheinungen gewesen sein, die so klug und mächtig waren, dass sie unseren Vorfahren einen nachhaltigen Eindruck gemacht und über viele Jahrhunderte hinweg die Gedanken- und Glaubenswelt der Menschen erfüllt haben.
  • Die Linien von Nazca: Von Schlaumeiern ist mir oft vorgeworfen worden, ich würde die Menschen, die vor Jahrtausenden lebten, als nicht besonders intelligent einstufen. Im Gegenteil, ich halte sie für sehr gescheit. So bescheuert waren die nicht, über Generationen hin große Markierungen in den Boden zu fegen, ohne zu wissen, dass die auch tatsächlich von irgendwelchen Göttern registriert wurden. Von welchen Göttern?
  • Für mich sind Mythen keine interessanten Märchen, für mich sind sie stets Berichte von Tatsachen, an denen Augenzeugen teilgenommen haben, die ihre Beobachtungen in mündlichen Berichten und mit dem Wortschatz, der ihnen zur Verfügung stand, weiterreichten. Der Kern der Mythen enthält Fakten.
  • Unerklärbar scheinen Mythen mir nur dann zu sein, wenn man sie mit den verklebten Brillengläsern einer untechnischen Zeit betrachtet.
  • Den Facharchäologen ist die Rätselraterei um die Pyramiden ein Dorn im Auge. Begreiflich, dass man sich über die Außenseiter und ‘Pyramidioten’ ärgert, denn ihre Fragen sind entweder läppisch oder nicht beantwortbar.
  • Die Geschichte vom Affen zum intelligenten Menschen ist ein Affentheater mit Tausenden von offenen Fragen und Tausenden von halbfertigen Antworten.
  • Exakte Wissenschaften sind hervorragend, sofern sie sich nicht irgendeiner Ideologie unterordnen.
  • Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten. Nicht die Erbsenzähler.
  • Für mich ist es keine Frage, dass es Außerirdische gibt. Die Frage ist nur: Warum machen sie es uns so schwer, ihre Existenz zu beweisen?

In Memoriam Luc Bürgin (1970-2024)

Liebe Freunde der Mysterien!

 

Ich bin zurück von einer erlebnisreichen Bulgarien-Rundreise, die mich zu mystischen Orakelstätten der Thraker und fantastischen Fresken „kosmischer Kirchen“ führte. Zu neuen Funden und Entdeckungen hätte ich jetzt gerne berichtet. Ich hole es später nach, auch mit der Möglichkeit für Interessierte, die Reise mit mir 2025 zu wiederholen – perfekt organisiert von den Reiseveranstaltern Kopp & Spangler, siehe: https://www.kopp-spangler.de/

 

Am Abend des 11. Mai in einem Balkan-Lokal in Sofia: ich feierte mit Reiseteilnehmern das fröhliche Abschluss-Dinner unserer geglückten Mystery-Tour, als meine Partnerin Elvira einen Anruf aus ihrer Heimatstadt Basel erhielt. Der Bruder von Luc Bürgin war am Apparat. Zuvor hatte er versucht mich zu erreichen, doch mein Handy war auf stumm geschaltet. Die traurige Hiobsbotschaft: Luc ist zu Mittag in Basel seinem schweren Krebsleiden erlegen. Man war vorgewarnt, wusste um den aussichtlosen Kampf gegen die heimtückische Krankheit, betete, hoffte aller Logik zum Trotz an ein himmlisches Wunder. Unvorstellbar, was Luc selbst in den letzten Monaten tapfer erduldete und die Familie erleiden musste. Ihnen gehört meine aufrichtige Anteilnahme.

 

Für Angehörige, Freunde und die Mystery-Clique, ist die Todesnachricht ein Stich ins Herz. Für mich ist die Welt ohne Luc Bürgin um vieles ärmer. Uns verband nicht nur eine jahrzehntelange Autorenfreundschaft. Luc  war mit einer meiner engsten Weggefährten. Wir tickten in Sachen Humor ganz ähnlich, beackerten gleichermaßen die archäologischen Rätsel dieser Welt, begaben uns gemeinsam auf außerirdische Spurensuche und waren gleichgesinnte Verteidiger der Meinungsfreiheit ohne Rücksicht auf politische Korrektheit. Wir hatten auch ähnliche Arbeitsmethoden und waren beide Nachteulen. Alle paar Wochen war es Tradition, dass wir uns zur Geisterstunde über Gott und die Welt austauschten. Wir haben das beide sehr genossen. Dabei funkten Geistesblitze für Artikel, Bücher, Comics und Reisen. Alles Dinge, die nun nicht mehr verwirklicht werden können.

 

Ich weiß nicht wie viele Nachrufe ich in meinem Leben schon zu Papier bringen musste. Jedenfalls zu viele. Jetzt wieder. Jede Zeile schmerzt. Luc Bürgin war mit 54 Jahren ein paar Lenze jünger als meinereins, aber seiner Zeit voraus. Das Licht der Welt erblickte der Schweizer am 19. August 1970. Er war ein Journalist der alten Schule, studierte Germanistik, Volkskunde, Musikwissenschaft und Medienwissenschaft. 1993 brach er sein Studium ab und begann seine Karriere als grenzwissenschaftlicher Buchautor. Unsere ersten Bücher veröffentlichten wir im selben Verlag bei Langen Müller Herbig in München. Luc mit „Götterspuren“ (1993) und „Mondblitze“ (1994), ich mit „Das Licht der Pharaonen“ (1992) und „Die Palmblattbibliothek“ (1993, beide mit Peter Krassa).

 

Was uns noch verband: die Freundschaft mit Erich von Däniken und gemeinsame Aktivitäten für die Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI (A.A.S). Wir lernten uns Anfang der 1990er Jahre bei Meetings kennen, wo wir beide Referenten waren. Zu diesem Zeitpunkt war Luc noch Redakteur mehrerer Zeitungen. Bis 2002 arbeitete er als Chefredakteur einer Schweizer Tageszeitung, ehe er den Mainstream-Medien den Rücken kehrte. 2004 gründete er das alle zwei Monate erscheinende Kioskmagazin MYSTERIES, das mit einer Auflage von 26.000 Heften ein großer Publikumserfolg wurde. Als Reporter war ich von Anfang an mit von der Partie. Es dauerte noch drei Jahre bis ich Luc davon überzeugen konnte, dass auch mein außerirdischer Eulenspiegel Rüsselmops ein Biotop im Magazin verdienen würde. Anfänglich skeptisch, wurde Luc in der Folge zu einem der größten Rüsselmopsfans überhaupt.

 

MYSTERIES gestaltete Luc fast im Alleingang. Das kostete auf Dauer viel Kraft und Nerven. Gesundheitsbedingt schien es so, als sei das Kioskheft Nr. 4/2019 das Letzte MYSTERIES gewesen. Dann doch ein Wunder: Der Kopp Verlag, für den sowohl Luc als auch ich Bücher veröffentlichten, übernahm die Zeitschrift in neuer, eigenständiger Form. Sie läuft seither erfolgreich weiter unter dem Titel MYSTERY und wird federführend von Andreas von Rétyi redaktionell  betreut. Ich habe Glück: von Rétyi schätzt meine Mitarbeit als Autor und ist inzwischen ebenfalls vom Mopsvirus befallen. Wer Rüsselmops und meine Reportagen sucht, wird in MYSTERY fündig.

 

Luc habe ich zuletzt im Spätsommer 2023 in Basel getroffen. Diagnosen zu Untersuchungen und OP’s standen kurz bevor. Statt erhoffter Besserung verschlimmerte sich sein Gesundheitszustand, der zunehmend auch das Sprechen beeinflusste. Die Kommunikation wurde für ihn immer mühsamer. Trotzdem hatten wir bis zuletzt vor wenigen Wochen Whats-App-Kontakt. In einer seiner letzten herzzerreißenden Nachrichten schrieb er mir:

 

„…das allergrösste und megaliebste (!) Geschenk, das DU mir deshalb machen kannst, ist es so manche Erinnerungen an mich zu bewahren, damit sie in der Szene nicht ganz vergessen/verloren gehen (obwohl sie es teils leider längst sind). vor allem auch viele meiner früheren Mysteries-Artikel und Enthüllungen, die von der deutschen oder der Schweizer Presse oft nie aufgegriffen wurden und die darum leider nirgendwo im Internet zu finden sind und somit bei der jüngeren Generation immer mehr in Vergessenheit geraten. Das schmerzt bis heute in meiner journalistenseele. Viele Mystery-Artikel habe ich zudem unter etlichen Pseudonymen geschrieben (Tim Ventura, Sven Berger, Leonie Crevoisier u.a.). speziell auch alle Ägypten-Enthüllungen und Berichte von Carl Hulot (das waren gemeinsame Recherchen und Texte von G. F. L. Stanglmeier und mir, das verrate ich nun zum allerersten mal Dir)…“

 

Luc hatte angekündigt mir noch ein paar „Mini-Geheimnisse“ zu verraten. Es kamen noch ein paar Fotos unkommentiert. Zu mehr hat die Kraft nicht mehr gereicht. Eine gute Nachricht dennoch: Sein Vermächtnis ist gesichert und wird im Rahmen der Erich von Däniken-Stiftung erhalten bleiben. Luc Bürgin schrieb mehr als 20 brisante Sachbücher, die weltweit in dreizehn Sprachen übersetzt wurden. Bei einigen durfte ich mitwirken, etwa in seinem „Lexikon der verbotenen Geschichte“ (Rottenburg 2018), wo neue Felsbildrätsel im Val Camonica und der Dendera-Skandal thematisiert wurden. Und für sein Werk „Neues aus Absurdistan“ (Rottenburg 2020) durfte meinereins sogar das Cover-Cartoon beisteuern: Eine verzweifelte Erde. Umgekehrt hat Luc immer wieder mich unterstützt. Sein Vorwort krönt ein Buch von mir mit dem beklemmenden Titel „GRÄBER, die es nicht geben dürfte“ (Rottenburg 2019).

 

Lucs letzten Worte an mich als er bereits notfallmäßig im Spital lag: „Nach meinem Tod überlasse ich dir und anderen jegliche Verwendung bei bedarf. Bitte intelligent und feinfühlig damit umgehen, ohne Verklärung meiner Person. Es war halt kein ausserirdischer Gott, der dies und manches mehr schrieb, sondern nur ein vergänglicher irdischer Bürgin. Ich sehne mich nach Ruhe. Ganz viel Ruhe. Danke für alles. Danke, danke, danke. Love & Kisses, Luc.“

 

Mit dem Lebensende von Luc Bürgin verliert die Parawissenschaft, und speziell die Paläo-SETI-Forschung, einen ihrer fähigsten und prominentesten Köpfe. Und nicht nur das. Luc war einer der liebenswürdigsten Menschen denen ich bisher auf diesem Planeten begegnet bin. So bleibt mir der Terraner immer in Erinnerung. Gibt es etwas Schöneres? Merci, „alter“ Junge und AD ASTRA! Heimreise zu den Sternen, irgendwann für uns alle!

 

In Liebe

REINHARD (Habeck)

Nachruf zum Tod von Bernhard Beier – Leiter der deutschen Atlantis-Forschungsgruppe

Am Mittwoch erhielt ich die traurige Nachricht, dass Bernhard Beier unerwartet am 29.01.2021 in Krefeld verstarb. Bernhard Beier war für mich mehr als nur ein Kollege in Fragen der transdisziplinären Altertumsforschung. Er war für mich ein treuer Freund und guter Berater im Zusammenhang meiner ABORA-Veröffentlichungen. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der alternativen Forschungsszene.

Die Darstellung des Lebenswerks dieses Menschen mit einem so großen und fundierten Wissen ist eine Herausforderung. Mit dem Aufbau seiner online-Wissensbibliothek „Atlantisforschung“ 

(www.atlantisforschung.de) hat Bernhard einen außerordentlichen Beitrag geleistet, um auch die jüngere Generation alternativer, nicht zum Mainstream gehörender Wissenschaftler mit wertvollen Kenntnissen aus der Archäologie, den Natur- und Geisteswissenschaften zu versorgen. Sein Wunsch und Anliegen war es immer gewesen, seinen Nutzern auf dieser Plattform transdisziplinäres und fachübergreifendes Wissen zu vermitteln, um sie mit erkenntnisoffenem Denken und Studieren vertraut zu machen. Ich selber habe als promovierter Wissenschaftler immer Bernhards tieferes Verständnis für Wissenschaft bewundert. Sein überragendes Wissen in der >Wissenschaftstheorie< war für mich ein Orientierungspunkt, um mir ihre Möglichkeiten und Grenzen bewusst zu machen.


Dies gilt insbesondere für das Kerngebiet seiner Forschungen - der Geschichte der Menschheit, der Kulturvölker und der Suche nach Atlantis. Auf diesem Gebiet war er in der Lage, die vielen, losen roten Fäden verschiedenster Fachrichtungen zu verbinden, um ein umfassendes 'Abbild der objektiven Realität' zu schaffen. Darüber hinaus hat er - in klarer Unterscheidung von der überwiegenden Mehrheit der etablierten Wissenschaftler - klare Position bezogen, was die Lokalisierung von Atlantis betraf.

 

Als Repräsentant der Atlantis-Forschungsgruppe trat er dafür ein, dass in Platons überlieferter Atlantis-Geschichte nie ein realer, geografisch abgegrenzter Kulturraum zu sehen ist. In langen Gesprächen und geplanten Beiträgen wollten wir gemeinsam weitere Hinweise gegen die Annahme sammeln, Atlantis als einen vorsintflutlichen 'Ur-Kontinent' im Sinne eines (pan-)atlantischen Zivilisationsraums am Ende der jüngsten Eiszeit zu betrachten, der in Folge gewaltiger Naturkatastrophen vom Angesicht der Erde verschwand. Ob ich ohne Bernhard dieses anspruchsvolle Projekt in beabsichtigter Qualität noch realisieren kann, ist ungewiss.

 

Bernhard wurde am 22.08.1960 in Krefeld geboren, wo er auch seine Schulausbildung absolvierte. Er begann ein Geschichtsstudium, das er aber aufgrund persönlicher und unvereinbarer Meinungsverschiedenheiten mit seinen Professoren abbrach. Sehr früh zeigte sich hier sein starker Wille zur intrinsischen Suche nach den geschichtsbezogenen Fakten. Bernhard musste so in einem frühen Stadium seiner Forschungsarbeit die Mängel der institutionalisierten und überspezialisierten Wissenschaft erfahren.

Nach seinem Studium arbeitete Bernhard viele Jahre im Journalismus und im Marketing. Sein Interesse für Geschichtsforschung bestand über all die Jahre weiter. Noch in den späten 90ern erhielt er dann Kontakt zu dem Münchner Kulturwissenschaftler Dr. Horst Friedrich, der sein umfassendes Wissen und seine journalistischen Fähigkeiten schnell erkannte und Bernhard auch in seinen eigenen Studien sehr unterstützte.

Friedrich inspirierte ihn, in seinen Arbeiten ein sich ergänzendes Werk zu sehen, in dem sich alles „in einem konstanten Zustand permanente Evolution, Fluidität und ewig vorläufiger Zustand“ befindet. Als „Schüler seines Nestors“ Dr. Friedrich hat Bernhard Beier die Grundgedanken seiner systematisch entwickelten Theorie diffusionistischer und (neo)-katastrophaler Ideen weiterentwickelt, konsolidiert und die Ergebnisse durch seine publizistische Arbeit sowohl für Anfänger als auch für Forscher zugänglich gemacht.

 

Als überzeugter Verfechter der Gedanken- und Forschungsfreiheit und auch aufgrund seiner fundierten Bezüge zur Geschichte der Wissenschaftstheorie - was es ihm ermöglichte, die Wissenschaft als „kollektive Bewusstseinszustände“ zu verstehen, werde ich Bernhard Beier bei meinen künftigen Forschungen sehr vermissen. Bei unseren vielen wissenschaftlichen Veröffentlichungen war er ein hervorragender Berater und Co-Autor.

 

Im deutschsprachigen Raum hinterlässt Bernhard Beier eine enorme Lücke, die wie schon durch das Ableben seines Nestors im Jahr 2015 nicht so ohne weiteres zu schließen sein wird. Ich verliere zudem mit Bernhard in nur kurzer Zeit einen zweiten engen Freund und Mitstreiter. Mein im November verstorbene Freund und Förderer Wolfgang Schmidt hat eben solche Wunden hinterlassen. Beide Freunde werden immer einen ehrenvollen Platz in meinem Gedächtnis einnehmen.

 

In diesem Sinne möchte ich mit diesem Nachruf meinen dringenden Wunsch zum Ausdruck bringen, dass insbesondere die Webseite von ‚Atlantisforschung‘ durch sein Redaktionsteam und die professionelle Arbeit von Roland Horn weitergeführt wird. Das Vermächtnis von Bernhard Beier muss weiter bestehen. Es liegt an uns, seine Werke, sein Gedankengut und seine zahllosen Übersetzungen englischsprachiger Autoren nicht zu vergessen.

 

Dr. Dominique Görlitz 

Nachruf zum Tod von Wolfgang Schmidt – Gründer und Betreiber des Galileo Parks in Lennestadt

Liebe Mystery-Clique!

 

Das Comeback aus meiner mehrwöchigen Facebook-Quarantäne sollte mit erfreulichen News starten. Das Schicksal spielt nicht mit. Wieder ist ein lieber Freund, Unterstützer und Weggefährte nicht mehr da. Das Geschehene in Worte zu fassen fällt schwer und schmerzt. Am Freitag in der Früh erreichte mich die erschütternde Nachricht aus Lennestadt/Meggen im Sauerland. Der erfolgreiche Unternehmer Wolfgang Schmidt „ist auf tragische Weise ums Leben gekommen“.

 

Liebe Mystery-Clique!

 

Das Comeback aus meiner mehrwöchigen Facebook-Quarantäne sollte mit erfreulichen News starten. Das Schicksal spielt nicht mit. Wieder ist ein lieber Freund, Unterstützer und Weggefährte nicht mehr da. Das Geschehene in Worte zu fassen fällt schwer und schmerzt. Am Freitag in der Früh erreichte mich die erschütternde Nachricht aus Lennestadt/Meggen im Sauerland. Der erfolgreiche Unternehmer Wolfgang Schmidt „ist auf tragische Weise ums Leben gekommen“.

 

Wolfgang Schmidt war ein wunderbarer Mensch, der außergewöhnliche Ideen liebte. Er war Inhaber der Tracto-Technik GmbH & Co. KG, die 1962 von seinem Vater gegründet wurde. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 500 Mitarbeiter. Es entwickelt utopisch anmutende Spezialmaschinen, die bei der Verlegung und Erneuerungen von Rohrleitungen zur Anwendung kommen. Das Kuriose: Bei der ausgeklügelten Verlegetechnik und dem Leitungsbau muss nicht gegraben werden. Mit inzwischen mehr als 350 Patenten, machte Schmidt die Tracto-Technik zum „Global Player“, weil sie mittlerweile rund um den Erdball täglich und x-fach eingesetzt wird.

 

Wolfgang Schmidt hatte ein großes Faible: Er liebte Mysterien. Das hat uns zusammengeführt. Unser Kennenlernen anno 2007 auf einem Kongress der A.A.S. (Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI) fiel mit den Bauarbeiten von Pyramiden zu seinem Projekt GALILEO PARK zusammen, das er mir damals vorstellte. Als kleine Inspiration flatterte ich dabei mit, denn Wolfgang Schmidt verriet mir, dass ihn 2001 in Wien die Ausstellung „Unsolved Mysteries“ beflügelte, wo über 300 Originalrelikte rätselhafter Entdeckungen präsentiert wurden. Ich war einer der Protagonisten, schrieb dazu die Texte und verfasste den Ausstellungs-Katalog.

 

Am 31. 10. 2005, also zu Halloween genau vor 15 Jahren (!), versprach Wolfgang Schmidt bei der Eröffnung der ersten beiden Pyramidenbauten: „Die Sauerland- Pyramiden sollen ein Ort des Staunens und Wunderns werden. Kein Platz für seichte Unterhaltung, sondern für ungewöhnliche Ideen und Projekte an den Grenzen des menschlichen Wissens.“

 

Seither präsentiert der Wissenspark jährlich mehrere phänomenale Ausstellungen und Kongresse für ein großes Publikum. Derzeit locken die Saurier-Urzeit-Giganten, filmische Bilderwelten als perfekte Illusion und die Suche nach außerirdischen Nachbarn. Apropos E.T.: 2017 landete auch mein galaktischer Eulenspiegel Rüsselmops mit einer Comics-Schau im Galileo Park. Die witzige Skulptur eines fast 2-Meter großen Riesenmopses erinnert daran.

 

Erst vor wenigen Wochen war ich wieder im Galileo Park. Ich war zum Stelldichein mit Wolfgang Schmidt und Park-Team geladen, um das Projekt meiner Dauer-Ausstellung über „DINGE, die es nicht geben dürfte“ zu konkretisieren, das für 2021 realisiert werden sollte. Wolfgang war guter Dinge und begeisterte sich für das ehrgeizige Vorhaben. Und nun mitten in der Vorbereitung zur Umsetzung der Schock. Wolfgang, der Förderer so vieler unglaublicher Projekte und Ideen, ist tot. Er wurde nur 58 Jahre alt.

 

Mein aufrichtiges Beileid gilt Wolfgangs Angehörigen, seinen Freunden sowie den Mitarbeitern des Galileo Parks und der Tracto-Technik.

 

In stiller Trauer um einen herzensguten Menschen und lieben Freund

 

Reinhard Habeck

Vergangene Veranstaltungen:

Ancient Mail auf der Leipziger Buchmesse

Erstmals präsentierte sich der Ancient Mail Verlag mit seinem Programm auf der Leipziger Buchmesse vom 17. bis 20. März 2016. Dabei konnten wir großes Interesse beim Publikum für unsere Themengebiete wecken. Sehen Sie in der nachfolgenden Slide-Show einige Impressionen von unserem Messe-Auftritt.

Mysterien unserer Welt

Kongress des Ancient Mail Verlags am 14.11.2015 in Weiden (Oberpfalz)

Etwa 160 Teilnehmer hatten in Weiden (Oberpfalz) die Gelegenheit, einen ganz Tag lang hoch interessanten Vorträgen zu lauschen. Von 9.30 bis 18.00 Uhr gab es aktuelle Informationen aus verschiedenen Bereichen der Mysterien-Forschung, von erfahrenen Referenten unterhaltsam vermittelt, so dass für keinen Moment Langeweile aufkam.

Es war auch für mich eine Freude, den Referenten Mario Rank, Walter-Jörg Langbein, Hartmut Großer, Reinhard Habeck, Alireza Zarei, Dr. Dominique Görlitz, Stefan Erdmann und Luc Bürgin zuzuhören, die ein tolles Programm boten, das ich gemeinsam mit Mario Rank moderieren durfte.

Eine große Ehre war es mir als Veranstalter, dass unser Gast Erich von Däniken die Schlussworte an das Publikum richtete, in dem er seinem Publikum offenbarte „Wir sind nicht Allein!“. Die Medien und die Wissenschaften sind dagegen, weil sie immer „vernünftig“ sein müssen. Das wird sich ändern, ist sich von Däniken sicher und wurde dafür mit reichlich Applaus bedacht. Sein Kurzvortrag kann auf dem Youtube-Kanal von Kollektiv.org angesehen werden.

Links: Erinnerungsfoto nach der Präsentation der Ergebnisse unserer Untersuchungen in Visoko vor Dr. Osmanagichs Team im Hotel "Piramida Sunca".

 

Vom 28. bis 30. August 2014 waren wir in Visoko/Bosnien, um uns dort selbst vor Ort einen Eindruck von den bosnischen Pyramiden und von Dr. Semir Osmanagichs Arbeit zu verschaffen. Wir wurden von Dr. Osmanagich sehr freundlich aufgenommen und fühlten uns sofort in sein Team integriert und akzeptiert. Er wusste, dass wir unserer Ausrüstung, mit der wir bereits an vielen Stätten für das Buch "Kräfte aus dem Nichts?" recherchiert hatten, nachprüfen wollten, was es mit dem Energiestrahl auf sich hat, der aus der Spitze der so genannten Sonnenpyramide austreten soll. Wir lernten dort auch den schwedischen Ingenieur Heikki Savolainen kennen, der ähnliche Messungen vornimmt, jedoch eine andere Technik hierfür verwendet. Nach Abschluss unserer Arbeiten hatten wir Gelegenheit, unsere Ergebnisse dem Team von Dr. Osmanagich sowie seinen Gästen Heikki Savolainen und Prof. Konstantin Meyl vorzustellen und mit diesen zu diskutieren. Dabei konnten wir nur einen ersten Eindruck vermitteln, die Auswertungen dauern derzeit noch an und deren Ergebnisse können wir voraussichtlich noch in diesem Jahr der Öffentlichkeit präsentieren. Die Leser dürfen schon darauf gespannt sein.

 

Die Frage allerdings, ob es sich bei den Strukturen um künstliche Bauwerke oder um (evtl. bearbeitete) Berge handelt, können auch wir nicht beantworten. Vor Ort konnten wir Gegebenheiten feststellen, die sowohl für die eine als auch für die andere Theorie sprechen. Dies endgültig aufzuklären, bedarf mit Sicherheit noch aufwändiger Forschungen. Unstreitig ist jedoch, dass die Tunnelanlagen, die Dr. Osmanagich mit seinen freiwilligen Helfern seit einigen Jahren freilegt, sowohl uralt als auch von Menschenhand geschaffen sind. Darüber hinaus finden sich dort unzweifelhaft archäologische Sensationen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Ein Besuch der Region empfiehlt sich auf jeden Fall jedem, der sich objektiv und unbeeinflusst ein eigenes Bild von der Lage machen möchte.

 

Unseren Bericht zu den Untersuchungen im Magazin Matrix3000 finden Sie auf der Website der Bosnischen Pyramiden.

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