Christian Brachthäuser

Christian Brachthäuser ist Bibliothekar im Archiv der Universitätsstadt Siegen und Mitglied der Geschichtswerkstatt Siegen – Arbeitskreis für Regionalgeschichte e.V. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich auf wissenschaftlicher Grundlage mit Burgenforschung, Adelskultur und der Dynastie Nassau-Oranien. Für seine akribischen Quellenstudien besuchte er bereits zahlreiche Archive, Schlösser, Bodendenkmäler und Museen im In- und Ausland.

 

 

Im Februar 2011 hielt er im niederländischen Roermond vor Gästen der „Limburgs Geschied- en Oudheidkundig Genootschap“ einen vielbeachteten Vortrag über Wilhelm Hyazinth Fürst zu Oranien, Neuchâtel und Nassau-Siegen (1667-1743). Im Ancient-Mail-Verlag erschienen bereits mehrere Editionen zu dem Thema. Die Buchveröffentlichungen „Nassau, Brabant und Burgund“ (2009), „Le Prince Regent d´Orange“ (2010) „Landesherrschaft und Klosterleben“ (2011) oder „Principatus Nassoviae“ (2014) wurden von der Fachpresse hervorragend aufgenommen. Zuletzt erschien seine Studie „Wie sich ein Fürst zum Krieg soll rüsten“ (2016) im Jubiläumsjahr der 1616 etablierten Siegener Ritter- und Kriegsschule. Zahlreiche Beiträge in regionalhistorischen Fachzeitschriften und wissenschaftlichen Jahrbüchern, darunter in den „Nassauischen Annalen“ und in den „Siegener Beiträgen“ komplettieren sein Arbeitsfeld.

Stimmen zu den Büchern von Christian Brachthäuser:

 

Nassau, Brabant und Burgund:

„Die elementare, exakte und fundierte Arbeit beeindruckt den historisch interessierten Leser aus mehrfachen Gründen. Es ist zunächst der logische und lineare Aufbau mit seiner übersichtlichen, inhaltsimmanenten und lesefreundlichen  Gliederung, der das kontinuierliche Durchstudieren des außerordentlich vielseitigen und fundamentalen Gehalts erleichtert und anregt. Das verblüffende und beachtliche Heranziehen einer Menge an Dokumenten und literarischen Quellen machen den eigentlich eng gefaßten Stoff zu einem vielschichtigen, äußerst informativen und ansprechenden Objekt, das sich nicht zuletzt trotz hohen Niveaus durch eine angenehme Lesbarkeit und ständige Interessensweckung auszeichnet.“

Ulrich Schuppener, Nassauische Annalen 121 (2010)

 

 

Le Prince Regent d´Orange – Wilhelm Hyazinth Fürst zu Oranien und Nassau-Siegen (1667-1743):

„Schon zu Lebzeiten war seine ‚desaströse Wirkung‘ auf die Zeitgenossen Tagesgespräch an den europäischen Höfen. Umso verdienstvoller muss die biographische Studie des Verfs. gewertet werden, der es erstmals unternimmt, eine möglichst umfassende Würdigung der charakterlich zweifellos problematischen Persönlichkeit des letzten Nassau-Siegener Agnaten zu versuchen. [...]Die ausführlichen Anmerkungen mit Quellen- und Literaturhinweisen rund die interessante Studie ab, die geeignet ist, dem ‚dünkelhaften Exzentriker‘ Wilhelm Hyazinth eine differenziertere Betrachtungsweise zukommen zu lassen.“

Pierre Even, Nassauische Annalen 122 (2011)

 

Landesherrschaft und Klosterleben:

„Es ist ein gelungenes Beispiel für das Herausarbeiten interessanter Teilaspekte adeliger Herrschaft, wobei die Beziehung zweier einander zugewandten Geschlechter eine besonders reizvolle Facette darstellt. Dies zu zeigen, ist dem Autor hervorragend gelungen. Und man hört ihn auch, den Autor, man hört seine Stimme heraus, eindeutig und klar und gelegentlich recht engagiert. Doch ist dies bei einem, der so gut schreiben kann, ein Gewinn.“

Dr. Horst Boxler, Nassauische Annalen 124 (2013)

 

 

Principatus Nassoviae – Die Erhebung der Grafen von Nassau in den Fürstenstand des Heiligen Römischen Reiches:

„Christian Brachthäuser legt ein Buch vor, das eine ausgezeichnete und sorgfältig belegte Fundgrube zu einem wesentlichen Aspekt des Gesamthauses Nassau darstellt [...]. Durchgängig wird die Freude am politischen und am kultur- und kunsthistorischen Detail geweckt und anschaulich wie informativ bedient.“

Erhard Mengel, Heimatjahrbuch des Kreises Altenkirchen (Westerwald) 2016

Bücher

Das Rätsel des "Gemauerten Hauses" von Siegen

 

ISBN 978-3-95652-228-4, Din A5, Paperback, 152 Seiten, € 16,80

 

Es galt als ältestes Haus der Stadt Siegen und soll angeblich schon im Mittelalter gestanden haben: das „gemuurde Hus“ in dem 1417 urkundlich erwähnten Vorort Hammerhütte. Zahlreiche Spekulationen ranken sich um dieses „gemauerte Haus“ mit seiner auffälligen architektonischen Form. Der quadratische Grundriss, ein historischer Tonnengewölbekeller, mächtiges Mauerwerk und die einst mit Eisengittern gesicherten Fensteröffnungen unterstreichen einen wehrhaften  Charakter. Tatsächlich spekulieren Burgenforscher und Historiker seit Jahrzehnten über die Bedeutung des markanten Gebäudes, dessen Fundamente 1946 zerstört wurden. Handelte es sich um einen burgähnlichen Adelssitz? Um die Reste eines turmartigen Wachtpostens? Oder um eine Grenzwarte an einem strategisch wichtigen Verkehrsknotenpunkt? Wie erklärt sich die Nähe des Bauwerks zu einer als „alden stat“ bekannten Vorgängersiedlung Siegens lange vor der urkundlichen Ersterwähnung von 1224?

Christian Brachthäuser hat Schriftquellen und historisches Kartenmaterial ausgewertet. Und dabei erstaunliche Details zusammentragen können, die ein neues Bild auf die Geschichte der Stadt Siegen im Früh- und Hochmittelalter werfen könnten ...

"Wie sich ein Fürst zum Krieg soll rüsten"

 

Die Gründung der Ritter- und Kriegsschule in Siegen im Jahr 1616 unter Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen

 

Die älteste Militärakademie der Welt

 

ISBN 978-3-95652-184-3, Din A5, Paperback, 72 Seiten,
€ 10,70

 

Die 1616 unter Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen (1561-1623) gegründete „Ritter- und Kriegsschule“ in Siegen gilt als eine der ältesten Militärakademien der Welt. Den Absolventen aus Adelskreisen sollte ein exklusives Lehrprogramm geboten werden. Hohe Fakultäten wie Religion, Philosophie und Ethik wurden hier zwar eingeflochten, im Mittelpunkt der standesgemäßen Ausbildung standen jedoch militärische Lehrinhalte. In Theorie und Praxis wurden sie in den Künsten der Artillerie und Kavallerie unterwiesen. Die Studenten erhielten Reitunterricht und erlernten den Umgang mit verschiedenartigen Waffengattungen. Das Verhalten bei Belagerungen und Feldzügen wurde ebenso einstudiert wie ein straffes Exerzierreglement.

Von Anfang an stand aber der Fortbestand der Bildungsanstalt unter schwierigen Vorzeichen. So schied nach nur wenigen Wochen der erste Kriegsschuldirektor Johann Jacobi von Wallhausen aus noch immer ungeklärten Umständen aus seinem Amt. Der Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs im Jahr 1618 und die politischen Auseinandersetzungen in der konfessionell geteilten Grafschaft Nassau-Siegen verhinderten eine Erfolgsgeschichte der Lehranstalt. Trotz der niederländischen Erhebung gegen die spanische Herrschaft unter Wilhelm I. Prinz von Oranien und des Engagements der Grafen zu Nassau in  Diensten der Generalstaaten gelang es nicht, die ritterliche Kriegsschule dauerhaft zu etablieren. Spätestens mit dem Tod Johanns VII. im Jahr 1623 verlieren sich ihre Spuren.

Anlässlich des 400. Gründungsjubiläums im Jahr 2016 porträtiert „Wie sich ein Fürst zum Krieg soll rüsten“ die wichtigsten Akteure der oranischen Heeresreform, zu der die Siegener Ritterakademie einen maßgeblichen Beitrag leisten sollte.

Die Lust auf den Tod

 

Pessimismus und Suizid in der Antiken Philosophie

 


ISBN 978-3-95652-163-8, Din A5, Paperback, 103 Seiten,
€ 10,70

 

Kaum ein Begriff wird wohl derart kontrovers und emotional diskutiert wie der Suizid. Unbequeme, provokante Fragen tauchen zwangsläufig auf und berühren längst nicht nur die akademische Fachwelt um Medizin, Ethik, Psychologie oder Theologie. Sind Selbstmörder allesamt lebensmüde, autodestruktive, sozial isolierte, manisch depressive oder psychisch kranke Personen? Lässt sich aus der Freiheit, ein Leben nach individueller Fasson führen zu dürfen, auch Zeitpunkt und Art des absichtlich herbeigeführten, eigenen Todes ableiten? Bezieht sich das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ auch auf den Entschluss, freiwillig aus dem Leben scheiden zu wollen?

 

Einfache Antworten lassen sich kaum finden. Zu existenziell rütteln die Kardinalsfragen an den Grundfesten unseres Selbstverständnisses von Leben und Tod, zu unterschiedlich fallen aber auch je nach Kultur, Religion und Epoche die Deutungsmuster der Selbsttötung aus. Denn nicht überall galt der Selbstmord als Frevel!
 
So wird oftmals über die Tatsache hinweggesehen, dass der Freitod in der antiken Philosophie eine bedeutsame Rolle spielte, ja sogar als legitimer Ausdruck menschlicher Gewissensfreiheit und Individualität angesehen wurde. Der griechische Philosoph Hegesias von Kyrene (ca. 330-270 v.Chr.) gilt als Vorreiter dieser radikalen Weltanschauung. Er vertrat die wohl extremste Form des „Hedonismus“, also Lust zu erstreben und Schmerz zu vermeiden. Hegesias bezweifelte in seiner lebensverneinenden Einstellung, dass der Zustand von Seelenheil und Selbsterfüllung jemals erlangt werden könne. Das Leben war für ihn vielmehr gleichbedeutend mit Schmerz und Leid. Von diesem Joch, von dieser Tortur des Geistes, eingezwängt in einer ohnehin vergänglichen Hülle aus Fleisch und Blut, gelte es sich konsequent zu befreien, wenn das Lustprinzip nicht erreichbar sei. Kein Geringerer als der ägyptische König Ptolemaios I. soll dem Redner sogar Lehrverbot erteilt haben. Wer war dieser Intellektuelle, der bereits zu Lebzeiten den Beinamen „Peisithanatos“ („der zum Tod Überredende“) erhielt? Und in welchem gesellschaftspolitischen Klima im antiken Libyen und Ägypten vertrat er resolut sein Plädoyer für den Suizid?

Marspyramiden und Mondruinen

 

Edmond Hamilton (1904-1977), H.P. Lovecraft (1890-1937) und Clark Ashton Smith (1893-1961): Vergessene Pioniere der Paläo-SETI-Hypothese

ISBN 978-3-95652-131-7, Din A5, Paperback, 132 Seiten,
€ 11,50

 

Edmond Hamilton, H.P. Lovecraft und C.A. Smith gehören zweifelsohne zu den Großmeistern der Genres Science-Fiction und Fantastik. Völlig unterschätzt wird dabei ihre Funktion als literarische Wegbereiter der Paläo-SETI-Hypothese und der Suche nach extraterrestrischen Artefakten (SETA) auf Himmelskörpern in unserem Sonnensystem.

Edmond Hamilton, Erfinder der erfolgreichen Weltraumsaga „Captain Future“, konstruierte zum Beispiel eine komplexe Kosmologie, nach der die Erde bereits zu prähistorischen Zeiten Besuch einer unbekannten Zivilisation erhielt. Seine „Space Opera“ verweist auf urzeitliche Ruinen auf dem Mond und den Trabanten  unserer Nachbarplaneten – allesamt Relikte einer sagenhaften Hochkultur aus den Tiefen des Universums.

H.P. Lovecraft wiederum thematisierte in seinen düsteren Erzählungen viele archäologische Mysterien, die auch heute noch Wissenschaftler auf der ganzen Welt faszinieren. Die Spekulationen um versunkene Kulturen wie Atlantis, Lemuria und Mu sowie Rätsel der Astronomie fädelte er geschickt in seinen pseudodokumentarischen „Cthulhu-Mythos“ um die Intervention außerirdischer Gottheiten im Verlauf des Erdaltertums ein.

Und Jahrzehnte vor Richard Hoagland und den kontroversen Diskussionen um das „Marsgesicht“ und einer vorgeschichtlichen „Mars-Ägypten-Connection“ war es Clark Ashton Smith, der in einem eigens kreierten „Mars-Zyklus“ uralte Stufenpyramiden, Obelisken und andere artifizielle Strukturen auf dem Roten Planeten popularisierte.

Wer waren die drei geheimnisvollen Autoren, die in ihren Werken bildgewaltig und mit visionärer Kraft die Idee der Prä-Astronautik vorwegnahmen? „Marspyramiden und Mondruinen“ porträtiert drei außergewöhnliche Schriftsteller und deren Relevanz für die Paläo-SETI-Hypothese.

Principatus Nassoviae

 

Die Erhebung der Grafen von Nassau in den Fürstenstand des Heiligen Römischen Reiches

ISBN 978-3-95652-077-8, Din A5, Hardcover, 226 Seiten,
70 s/w-Abb., 9 Farbfotos, € 18,50

Nachdem Johann Ludwig Graf zu Nassau-Hadamar im Jahr 1650 in den Fürstenstand des Heiligen Römischen Reiches erhoben worden war, sollten bis 1664 auch Grafen von Nassau-Siegen, Nassau-Dillenburg und Nassau-Diez mit fürstlichen Würden dekoriert werden. Auffällig dabei ist, dass diese so genannten “Nobilitierungen“ allesamt für Vertreter der ottonischen Linie Nassaus nördlich der Lahn galten. Die walramischen Vertreter von Nassau-Idstein, Nassau-Usingen und Nassau-Weilburg südlich der Lahn wurden hingegen erst im Jahr 1688 für ihre Verdienste mit der Erhebung in den Reichsfürstenstand belohnt.

Die verspäteten kaiserlichen Gunstbezeugungen sorgten für Konflikte und Kontroversen. Die walramischen Fürsten fühlten sich sogar benachteiligt, hatte Kaiser Karl IV. doch bereits anno 1366 das Haus Nassau-Saarbrücken urkundlich mit fürstlichen Rechten privilegiert. Wie erklärt sich die unterschiedliche Gewichtung der Adelsdynastien? Welche politischen Aspekte mögen nach Beendigung des Dreißigjährigen Kriegs (1618-1648) als Motiv für die verzögerten Nobilitierungen gedient haben? Und warum verzichtete der Graf von Nassau-Weilburg gänzlich auf sein fürstliches Prestige?

Principatus Nassoviae dokumentiert auf Grundlage historischer Quellen die politischen Biografien aller im 17. Jahrhundert in den Fürstenstand erhobenen Grafen von Nassau. Das reich illustrierte Buch bietet fundierte Einblicke in das familiäre Umfeld der renommierten Fürsten, in ihr gesellschaftliches Milieu sowie in Diplomatie und höfische Kultur, in Kunst und Architektur zwischen Saarland, Rheingau, Taunus und Westerwald.

Mahlscheid & Hohenseelbachskopf

 

Die Geschichte eines Naturdenkmals zwischen Siegerland und Westerwald

ISBN 978-3-943565-93-5, Din A4, Paperback, 165 Seiten,
64 s/w-Abb., 17 Farbfotos, € 22,80

 

Leider vergriffen!

An der Grenze von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, unweit des Westerwalds zwischen Neunkirchen, Daaden und Herdorf im südlichen Siegerland, wacht auf geschichtsträchtigem Terrain ein rund 500 m hohes Bergmassiv über eine eindrucksvolle Kulturlandschaft. Die durch den industriellen Basaltabbau im frühen 20. Jahrhundert weitgehend abgetragenen Lavadome der Mahlscheid und des Hohenseelbachskopfes zählen heute zu den Sehenswürdigkeiten und beliebtesten Wanderzielen der Kreise Siegen-Wittgenstein und Altenkirchen. Sogar berühmte Naturforscher wie Alexander von Humboldt (1769-1859) oder Johann Christian Senckenberg (1707-1772) haben sich auf ihren Studienreisen hier aufgehalten. Archäologische Funde bestätigen, dass sich an den Hängen der ehemaligen Basaltkuppen sogar frühkeltische Eisenverhüttungsplätze befanden.

 Mythen, Sagen und Legenden ranken sich um das sehenswerte Naturschutzgebiet, auf dessen Basaltplateau im Mittelalter eine trutzige Ritterburg gestanden haben soll. Auch wenn der Bergbau leider alle historische Spuren beseitigt hat, so halten sich bis heute zahlreiche Überlieferungen über die angeblichen Raubritter, die dort ihr Unwesen getrieben haben sollen und erst durch das Eingreifen des Trierer Erzbischofs Balduin von Luxemburg anno 1352 in ihre Schranken verwiesen wurden. Wer waren die adeligen Bewohner von Burg Hohenseelbach? Handelte es sich bei den Rittern aus dem Freien Grund tatsächlich um niederträchtige Wegelagerer und skrupellose Meuchelmörder, wie uns die Folklore weismachen will?
Kunstgeschichtlich beeindruckende Grabdenkmäler zwischen Siegburg, Wilden-burger Land und Kloster Marienstatt sowie landesherrliche Urkunden aus dem 16. und 17. Jahrhundert zeugen jedoch von der Wertschätzung der Grafenhäuser Sayn und Nassau für das Siegerländer Adelsgeschlecht. Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären? Und welche Bedeutung kam der Seelbacher Familie und deren Burg in der perfiden Ideologie des Nationalsozialismus zu, als sich selbst SS-Spiritisten für den Adelssitz auf der ehemaligen Basaltkuppe interessierten?

 Das reich illustrierte Buch “Mahlscheid und Hohenseelbachskopf“ porträtiert ausgewählte Schauplätze und bedeutsame Ereignisse um das imposante Naturdenkmal. Wissenswerte Informationen zur Ortsgeschichte etwa von Altenseelbach, zur regionalen Burgenkunde zwischen Sieg und Lahn, oder zur langen Bergbautradition im Daadener Land und im Siegerland liefern neue Anhaltspunkte für Heimathistoriker und Geschichtsinteressierte. Folgen Sie dem Autoren bei seiner spannenden Spurensuche!
 

Landesherrschaft und Klosterleben

 

Das Fürstenhaus Nassau und seine Beziehung zur schäbischen Reichsgrafschaft Königsegg

 

Stationen der Adelskultur zwischen spanischen Niederlanden, Rheinland, Westerwald, Siegerland und Allgäu

 

 

ISBN 978-3-935910-91-0, Paperback, DIN A4, 168 Seiten, 17 Farbfotos,
66 s/w-Abbildungen, € 20,50

 

Ein neues Kapitel der Regionalgeschichte und der Adelskultur zwischen Allgäu, Rheinland und Spanischen Niederlanden!

Der 12. November 1651 stellt sowohl für die Geschichte des Fürstenhauses Nassau als auch für die schwäbische Reichsgrafschaft Königsegg ein bedeutsames Datum dar. In Gegenwart von Kaiser Ferdinand III. (1608-1657) und dessen Sohn Ferdinand IV. König zu Ungarn und Böhmen (1633-1654) schlossen in der Wiener Hofburg Johann Franz Desideratus Graf zu Nassau-Siegen (1627-1699) und Johanna Claudia Gräfin zu Königsegg-Aulendorf (1632-1663) den Bund der Ehe. Ein Jahr nach der Vermählung wurde der Bräutigam 1652 in den Reichsfürstenstand erhoben. Der Landesherr des katholischen Teils des Fürstentums Nassau-Siegen sollte später als Statthalter und Generalkapitän des Herzogtums Limburg sowie Statthalter des Herzogtums Geldern sogar prestigeträchtige Ämter im Machtbereich der Spanischen Niederlande ausfüllen.

Von der Geschichtsschreibung kaum beachtet, hinterließen auch die gemeinsamen Töchter aus dieser Eheschließung Zeichen ihrer Anwesenheit – etwa als adlige Kanonissin in der ehrwürdigen Abtei von Thorn im Herzogtum Limburg, als Schwester im Ursulinenkloster von Metz im Herzogtum Lothringen oder als Chorfrau im Kapitel St. Adelgonde zu Maubeuge in der Grafschaft Hennegau. Durch weitere Eheschließungen wurden sogar die dynastischen Beziehungen zur katholischen Linie Nassau-Hadamar gefestigt. Bis ins 18. Jahrhundert dauerte die enge Bande zwischen beiden Adelshäusern an, die von Historikern interessanterweise bislang kaum untersucht wurde.

Wo liegen die Wurzeln dieser geschichtsträchtigen und weitgehend unbekannten Liaison? Welche Bedeutung kommt den Herrschaftssitzen im Allgäu für das 1629 in den Reichsgrafenstand erhobene Haus Königsegg zu? Welche politischen Gemeinsamkeiten bestanden zwischen Angehörigen der Grafenhäuser Königsegg-Rothenfels und Königsegg-Aulendorf einerseits und den Mitgliedern des Fürstenhauses Nassau andererseits? Wie sahen die zuweilen engen Verbindungen konkret im Einzelfall aus?

Das reich illustrierte Werk Landesherrschaft und Klosterleben porträtiert nicht nur ausgewählte Stationen und Biografien zwischen Bodensee und Brüssel, sondern liefert erstmals in dieser  Fülle auch wertvolle geschichtliche Hintergründe eins unbekannten Kapitels deutscher Adelsgeschichte vom Württemberg bis nach Westfalen. Selbst im Sauerland haben die Spuren des Grafenhauses Königsegg, das im 18. Jahrhundert sogar einen geachteten Kurfürsten stellte, bis heute überdauert.

Oranien, Preußen, Neuenburg

 

ISBN 978-3-935910-78-1, Paperback, DIN A5, 128 Seiten,
20 s/w-Abb., € 9,80

 

„Monsieur le Comte de Chalon“ – Ein Nassauer Fürst in der Schweiz?

Seit dem Mittelalter waren die Grafen zu Chalon auch die Oberlehnsherren einer kleinen Grafschaft am Neuenburger See. Ihre Güter im Schweizer Jura fielen im Jahre 1395 erbweise an das Haus Urach-Freiburg, nur wenige Jahrzehnte 1457 an die badischen Markgrafen zu Hachberg und 1504 an das bourbonische Haus Orléans-Longueville. Bei jedem Herrschaftswechsel aber wurden die Prinzen von Oranien und Grafen zu Chalon als rechtmäßige Lehnsherren des Territoriums übergangen. Als das Haus Nassau im Jahre 1530 die Anwartschaft auf das Fürstentum Oranien im Süden Frankreichs erhielt, waren die Ansprüche auf Neuchâtel bereits in Vergessenheit geraten. Erst nach dem Aussterben der Dynastie Orléans-Longueville im Jahre 1707 erinnerte man sich an das prestigeträchtige Fürstentum an der Grenze zur Freigrafschaft Burgund. In kontroversen Verhandlungen versuchten sich im ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts gleich mehrere Erbschaftskandidaten zu autorisieren und ihre Forderungen vor dem höchsten Gericht von Neuchâtel durchzusetzen. Durch ein Urteil vom 3. November 1707 fiel die Wahl auf König Friedrich I. in Preußen (1657-1713), der sich bereits im oranischen Erbfolgestreit (1702-1732) als testamentarischer Erbe des Hauses Oranien zu profilieren versucht hatte.

Im Brennpunkt der erbitterten Auseinandersetzungen über die Erbfolge im Fürstentum Neuchâtel stand mit Wilhelm Hyazinth Fürst zu Oranien und Nassau-Siegen (1667-1743) jedoch auch der wohl umstrittenste Repräsentant des Hauses Nassau. Der Siegener Landesherr meldete als „Monsieur le Comte de Chalon“ unter Berufung auf die Erbschaftsverträge seiner Vorfahren nicht nur legitime Ansprüche auf den Titel eines Fürsten zu Oranien, sondern auch auf das Gebiet am Neuenburger See an. Als nächster männlicher Blutsverwandter des verstorbenen Wilhelm III. Prinz von Oranien, Graf zu Nassau-Breda und König von Großbritannien (1650-1702) hätten seine Forderungen auch berücksichtigt werden müssen, doch seine Interessen wurden im Zuge der Favorisierung des prosperierenden und mächtigen Königshauses Preußen abgeschmettert und von der Geschichtsschreibung weitgehend ignoriert. Bis heute!

“Oranien, Preußen, Neuenburg“ dokumentiert ein bislang unbekanntes Kapitel der nassauischen Geschichte. Anhand einer Auswertung von aufschlussreichen Schriftstücken im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden und im Königlich Niederländischen Hausarchiv Den Haag wird die Argumentation des Siegener Regenten erstmalig einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und seine Anspruchshaltung untersucht. Bis zu seinem Lebensende hielt Fürst Wilhelm Hyazinth als Senior und Lehnsdirektor des Hauses Nassau an dem Titel eines Fürsten zu Neuchâtel fest.

Nassau, Brabant und Burgund

 

Ein Beitrag zur Geschichte der historischen Beziehungen zwischen dem Siegerland und den Niederlanden im 15. und 16. Jahrhundert unter Johann IV. Graf zu Nassau, Vianden und Diez, Herr zu Lek und Breda (1410-1475) und seiner Familie

 

Mit einem Exkurs zur Genealogie der Seitenlinie Nassau-Merwede und ihrem Wirkungskreis in Waalwijk

 

ISBN 978-3-935910-65-1, Paperback, DIN A5, 261 Seiten, 76 s/w-Abb., € 18,50

 

Die Geschichte der Stadt Siegen ist eng verknüpft mit den Häusern Nassau und Oranien. So gilt Otto I. Graf zu Nassau-Siegen († 1289/90) als Stammvater beider Dynastien. Die von ihm abstammende ottonische Linie Nassaus erwarb 1403 Gebiete in den Niederlanden, 1417 die Grafschaft Vianden in Luxemburg und 1530 das Fürstentum Oranien im Süden Frankreichs. Die dynastischen Beziehungen zwischen dem Siegerland und den Niederlanden erfuhren insbesondere unter Johann IV. Graf zu Nassau, Vianden und Diez, Herr zu Lek und Breda (1410-1475) und seinen Nachkommen einen Aufschwung. Imposante Sakralbauten, Kultur- und Grabdenkmäler sowie Epitaphien in Breda, Siegen, Hanau, Herborn und Dillenburg erinnern noch heute an das ruhmreiche Haus Nassau.

“Nassau, Brabant und Burgund“ porträtiert nicht nur die nassauischen Regenten dieser bedeutsamen Epoche im 15. und 16. Jahrhundert, sondern liefert auch aufschlussreiche Hintergrundinformationen über die politischen Funktionen der Herrscher im Dienste der einflussreichen Herzogtümer Brabant und Burgund. Die Grafen zu Nassau avancierten somit sowohl zu Landesherren in den nassauischen Stammlanden an Sieg und Dill, als auch zu gewichtigen Größen auf internationalem Parkett.

Ein anderer Schwerpunkt der reich illustrierten Ausarbeitung liegt auf der Historie der beiden in der niederländischen Provinz Nordbrabant gelegenen Gemeinden Waalwijk und Heusden an der Maas. Beide Gemeinden liegen nicht nur wenige Kilometer voneinander entfernt, sondern spielen für das Haus Nassau eine bedeutsame Rolle. Während sich in Waalwijk Angehörige der im deutschsprachigen Raum eher unbekannten Seitenlinie Nassau-Merwede niederließen, die von einem unehelichen Sohn Graf Johanns IV. gegründet worden war, fungierte mit Wilhelm Graf zu Nassau-Siegen (1592-1642) von 1626 bis 1637 ein nassauischer Vertreter aus dem Siegerland als Gouverneur der Festungsstadt Heusden. Auch Jan von Nassau (1458-1505/06), der natürliche Sohn Graf Johanns IV. und Stammvater der Linie Nassau-Merwede, hatte zuvor wie sein Vater das Amt des Kastellans zu Heusden ausgeübt.

Le Prince Regent d’Orange

 

Wilhelm Hyazinth Fürst zu Oranien und Nassau-Siegen (1667-1743)

 

 ISBN 978-3-935910-75-0, Din A4, Paperback, 168 Seiten,
25 s/w-Abb., € 18,90

 

„Zu den merkwürdigsten Männern des nassauischen Hauses gehört ohne Zweifel Fürst Wilhelm Hyacinth.“ 

Heinrich von Achenbach (1829-1899), Minister für Handel und Gewerbe, Staatsminister und Oberpräsident der Provinz Brandenburg im Jahre 1891  

Sein Name wird hauptsächlich mit der Exekution des Gewerken Friedrich Flender vor der Haardt am 29. März 1707 in Verbindung gebracht. Ein ausgesprochener Finsterling, ja sogar ein Gewaltherrscher soll er gewesen sein. Ein Despot, der sein Volk knechtete, während er in Müßiggang schwelgte und an den Höfen Europas stolzierte. Ein Despot, der auf der Suche nach Ruhm und Macht seine eigene Familie schikanierte. Wer war dieser geheimnisumwitterte Mann, der als Siegener Landesfürst zu Beginn des 18. Jahrhunderts völlig überschuldet zu zahlreichen Auslandsreisen nach Paris, Den Haag und Madrid aufbrach, um dort Ansprüche auf das Fürstentum Oranien im Süden Frankreichs zu stellen? Warum wähnte er sich als „Comte de Chalon“ im Recht, die Erbfolge im Fürstentum Neuchâtel in der Schweiz anzutreten?

Wilhelm Hyazinth Fürst zu Oranien und Nassau-Siegen (1667-1743) gilt in der Geschichtsschreibung vielfach als größenwahnsinniger Egozentriker. Der Überlieferung zufolge erschoss er im Jahre 1703 sogar kaltblütig seinen eigenen Sohn. Im Siegerland soll der skrupellose Landesherr ein blutiges Terrorregime errichtet haben. Zahlreiche Anekdoten und mythische Verklärungen ranken sich um den letzten Fürsten des Hauses Nassau-Siegen, der über Jahrzehnte die Justizbehörden im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation beschäftigte. Was ist Wahrheit, was ist Fiktion?

Das vorliegende Werk porträtiert das bewegte Leben des umstrittenen Fürsten, der im so genannten „Oranischen Erbschaftsstreit“ (1702-1732) selbst das Königreich Preußen herausforderte. Zu Unrecht? Überraschende Erkenntnisse und neue Forschungsergebnisse relativieren das Bild von einem grausamen Tyrannen …

Leonhard Philipp Gläser: Zum inneren Frieden

 

Neuauflage der Ausgabe Siegen 1857

 

ISBN 978-3-935910-60-6, Paperback, DIN A5, 71 Seiten,
€ 9,50

 

 

Über Jahrzehnte hinweg geriet die Broschüre „Zum innern Frieden“ in Vergessenheit – nun liegt sie wieder vor:

Die Neuauflage des Werks von Leonhard Philipp Gläser aus dem Jahr 1857!

Mit der Gründung des Vereins “Eintracht“ und der Stiftung einer idyllischen Parkanlage versuchte der Wohltäter Leonhard Philipp Gläser (1797-1875) bereits ab 1851 ein Zeichen für bürgerliche Selbstbestimmung und Toleranz in Siegen zu setzen. Doch bei aller Mildtätigkeit, bei allen humanistischen Leitgedanken und bei allen Bestrebungen, das Kultur- und Vereinsleben in seiner Heimatstadt zu bereichern, wurde er bis zu seinem Tod mit Vorurteilen konfrontiert. Diese Vorbehalte in breiten Teilen der Gesellschaft veranlassten den Philanthropen offenbar zur Niederschrift seines Konzepts vom Leben in Gerechtigkeit. Gläsers Einsatz für gemeinwohlorientierte Volkserziehung und für die Gleichberechtigung sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten liefert uns viele bisher kaum bekannte Facetten seines Weltbilds. Immer wieder bemängelte er in seiner Schrift einen „Geist der Zwietracht“, der das gesamte Volksleben unbehaglich machte, und kritisierte die zunehmende Verantwortungslosigkeit in führenden politischen Kreisen. Worte, die auch über 150 Jahre nach der Erstauflage nichts an Brisanz eingebüßt haben.

Die erstmalig 1857 veröffentlichte Broschüre “Zum innern Frieden“ ist somit nicht nur ein wichtiges Zeitdokument zum Verständnis des Sozialwesens im 19. Jahrhundert, sondern zugleich ein Plädoyer für Zivilcourage, Respekt und bürgerschaftliche Partizipation.

Festlich war das Bild der Eintracht

 

Leonhard Philipp Gläser (1797 – 1875) – Leben und Werk des Siegener Sozialreformers

 

ISBN 978-3-935910-58-3, Paperback, DIN A5, 351 Seiten,
13 s/w-Abbildungen, € 19,80

 

Der Sozialreformer Leonhard Philipp Gläser (1797-1875) zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt Siegen. Durch die Gründung des Vereins „Eintracht“ und sein resolutes Eintreten für Toleranz, Respekt und Bürgersinn schuf er nicht nur wichtige Voraussetzung für die Entwicklung demokratischen Bewusstseins in der Krönchenstadt, sondern ermöglichte durch seine großzügige Stiftung auch, dass die Siegerlandhalle als moderne Begegnungs- und Kulturstätte auf dem ehemaligen Vereinsareal erbaut werden konnte. Doch Leben und Werk des rigorosen Fürsprechers für Solidarität, Gerechtigkeit und allgemeine Volksbildung sind nicht frei von Kontroversen. Ressentiments und Provokationen zum Trotze, hielt Leonhard Gläser bis zu seinem Lebensende an der Realisierung seiner Gesellschaftsideale fest und setzte sich für einen Abbau sozialer Barrieren einer im Wandel begriffenen Gesellschaft ein. Obwohl er dafür von seinen politischen Kontrahenten belächelt und verspottet wurde, hielt er an seinen Maximen fest und lebte Integrität und Tugendhaftigkeit vor.

„Festlich war das Bild der Eintracht“ zeigt die wichtigsten Lebensstationen eines gemeinwohlorientierten Idealisten auf, der im Zeichen des Urbanisierungsprozesses und der rasanten gesellschaftlichen Dynamik im 19. Jahrhundert neue Akzente zu setzen versuchte, um ein gesellschaftliches Miteinander in seiner Heimatstadt Siegen zu fördern – ein Thema, das über 100 Jahre nach seinem Tod sicherlich nichts an Aktualität verloren hat.

Spuren im Sandmeer

 

ISBN 978-3-935910-32-3, Paperback, 141 Seiten, € 13,50

 

Leider vergriffen!

 

Lag Atlantis in der Cyrenaika? Eine neue Hypothese sorgt für Aufsehen!

Die unterschiedlichsten Disziplinen und Instrumentarien der Philologie, Historiografie und Paläogeografie wurden in der Vergangenheit herangezogen, um auf der ganzen Welt nach dem versunkenen Inselkontinent Atlantis zu suchen. In den letzten Jahren ist speziell Nordafrika in den Blickpunkt der Forschung gerückt. Spektaktuläre archäologische Funde und paläoklimatische Untersuchungen legen tatsächlich nahe, dass dort, wo sich heute meterhohe Sanddünen, die kargen Reste verkrusteter Salzseen oder ausgetrocknete Flussbetten befinden, vor mehreren Jahrtausenden riesige Binnengewässer mit üppiger Fauna und Flora existierten.

Jüngstes Beispiel für die abenteuerliche Suche nach dieser versunkenen Zivilisation zwischen den Ausläufern des Atlas-Gebirges, dem Mittelmeer und der Sahara ist die Hypothese, wonach Atlantis am Nordrand der Libyschen Wüste gelegen haben soll, explizit in der landschaftlich und kulturgeschichtlich eindrucksvollen Region Cyrenaika.

Wie sehen die vermeintlichen Beweise aus, die Forscher dazu bewegen, im Nordosten Libyens nach Atlantis zu suchen und wie stichhaltig sind ihre Argumente? Können die archäologischen, geomorphologischen und hydrogeologischen Befunde in dieser Region die Existenz einer versunkenen Hochkultur bestätigen, wie sie der griechische Philosoph Platon beschrieb? 

Christian Brachthäuser liefert in seinem Buch Spuren im Sandmeer überraschende Antworten und unerwartete Entdeckungen rund um das Atlantis-Rätsel in Nordafrika.

Die Römer im Allgäu

 

ISBN 3-935910-28-2, 125 Seiten, 44 s/w-Fotos, Din A5, Paperback, € 12,50

 

Durch den Entschluss einer Expertenkommission vom 15. Juli 2005, den rund 550 Kilometer langen Limes als größtes deutsches Bodendenkmal der Antike in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten aufzunehmen, ist auch das Interesse an den archäologischen Relikten des Römischen Reiches in unserer Heimat wieder sprunghaft angestiegen. Insbesondere das Allgäu als südlichste Ferienregion Deutschlands hat einen ungeahnten Reichtum antiker Denkmäler und eindrucksvoller Kulturschätze aus der Römerzeit aufzuweisen. Ganz gleich, ob es sich dabei um die Mauerreste spätrömischer Militärposten, Münzschatzfunde, Meilensteine, antike Straßenabschnitte, Thermenanlagen, Kastelle, Gutshöfe oder um den rekonstruierten „Archäologischen Park Cambodunum“ handelt: Das bayerische Alpenvorland ist nicht nur eine imposante Naturlandschaft, sondern durch sein römisches Erbe auch ein faszinierender Kulturraum.

Das Buch „Die Römer im Allgäu“ gewährt einen Einblick in jene Epoche, als Deutschland südlich von Donau und Altmühltal zum Imperium Romanum gehörte. Dabei werden dem Leser nicht nur die sichtbaren Bodendenkmäler und wichtigsten Fundorte im Allgäu vorgestellt, sondern auch verständliche Hintergrund-informationen über Werden und Vergehen der römischen Herrschaft in Germanien erläutert.

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