Reihe "Starke Frauen"

Als Ende 2012 der Autor und Herausgeber Hans Georg van Herste auf uns zukam, um uns von seiner Idee, eine Buchreihe mit dem Titel „Starke Frauen“ auf den Markt zu bringen, erzählte, waren wir durchweg sehr skeptisch.

 

Helden, ob jung, ob alt, hatten doch überwiegend männlich und mit einem gestählten, muskulösen Körper ausgestattet zu sein. Frauen, natürlich ausschließlich schöne, was auch immer frau darunter verstehen mag, wurden diesen Helden gern zur Seite gestellt, um auch männliches Publikum anzulocken. Diese Frauen mussten nicht unbedingt intelligent sein. Erotische Ausstrahlung reichte oft völlig aus, um an der Seite eines starken Mannes mitspielen, Staffage sein zu dürfen.

 

Dieses Genre hatte sich im Laufe der Jahrhunderte bewährt und konnte große Erfolge feiern. Wie also sollten wir armen, schwachen Frauen es schaffen, groß rauszukommen, ohne einen Mann an unserer Seite zu haben, an den wir uns anlehnen, zu dem wir aufschauen können?

 

Hans Georg van Herste, der schon seit Jahrzehnten gegen die Diskriminierung der Frauen und Mädchen kämpft und sexuellen Missbrauch und häusliche Gewalt anprangert, hat uns geholfen, einen Weg aus der anerzogenen Minderwertigkeit und damit aus der Misere zu finden. Er hat uns Zusammenhänge erklärt, auf die wir nie allein gekommen wären. Wir mussten erst lernen, dass wir vollwertige Menschen sind, die auch ohne Penis ein Recht auf Glück und Selbstverwirklichung haben. Viele von uns haben lange daran geknabbert, da die über Jahrhunderte rund um die Uhr eingehämmerte weibliche Minderwertigkeit nicht einfach innerhalb von Sekunden abgeschüttelt werden kann.

 

Viele haben sich dem Druck der Gesellschaft, der Familie, des Freundeskreises gebeugt und ihre frisch gewonnene Freiheit wieder über Bord geworfen. Ein paar Wenige haben durchgehalten und sind glücklich geworden. Wir, die Übriggebliebenen, haben, durch ehrliches Nachdenken über unsere Lebenswege, Sehnsüchte und Wünsche in uns entdeckt, die zwar schon immer da waren, die wir aber stets unterdrückt hatten, um nicht aufzufallen, um nicht ausgeschlossen zu werden. Beim näheren Hinsehen ist manch verklärte, behütete Kindheit in sich zusammengebrochen, um einer Realität Platz zu machen, die mit unseren Wunscherinnerungen nichts zu tun hatte.

 

Es war ein langer, harter Weg, aber er hat sich gelohnt. Wir gönnen uns heute unsere Individualität. Wir leisten uns eine eigene Meinung. Wir haben nicht nur gelernt, dass ein täglicher multipler Orgasmus genauswenig schädlich ist, wie das Fahren eines großen, bequemen Autos, sondern dass es auch unglaublichen Spaß machen kann, mit einem schweren Motorrad durch die Gegend zu brausen, ohne dabei unsere Weiblichkeit einzubüßen, ohne eine testosteronvergiftete Frau, oder besser, ein Mannes zweiter Klasse zu werden, der mit Kurzhaarfrisur und Männerhosen breitbeinig durch die Welt stapft.

 

Unsere Bücher, denen stets eine wahre Begebenheit zugrunde liegt, handeln von Frauen, die sich aus verheerendsten Kindheiten herausgewunden, die schlimmste Erlebnisse und Widerstände überwunden, dich sich durchgeboxt haben, selbst wenn die allseits beliebte gläserne Decke sie daran hindern wollte.

Wir leben heute unsere Weiblichkeit und unsere weiblichen Vorteile aus. Wir sind Frauen geworden und werden das auch bleiben. Wir tragen Röcke, weil wir es genießen, Frau zu sein, und nicht, um Männer zu bezirzen. Wir tragen lange Haare, weil wir das schön finden – an uns. Wir hocken gern zusammen und reden. Wir treffen uns hin und wieder, um zu tanzen und gemeinsam fröhlich zu sein. Wir haben alle viel erlebt, ohne für den Rest unserer Leben Opfer zu bleiben.

Wir schauen uns Dokumentationen an, weil auch wir aufgeklärt sein wollen. Wir lesen Zeitschriften über Technik und Forschung, weil wir interessiert sind. Wir lassen uns nicht mit Mode und Kochrezepten die Sinne vernebeln, sondern wollen wissen, was eine Trommel- von einer Scheibenbremse unterscheidet, wie ein Scheibenwischer funktioniert. Wir lassen uns nicht mehr von einer männlich gesteuerten und ausschließlich auf Profit ausgerichteten Industrie manipulieren. Wir haben gelernt, eine eigene Meinung zu entwickeln und diese auch zu vertreten.

 

Wir haben damit aufgehört, Ärzten zu vertrauen, die willkürlich irgendwelche Obergrenzen für den Cholesterin-Spiegel oder den Blutdruck oder, oder, oder erfinden, um uns mit Medikamenten vollzupumpen und erst krank zu machen. Wir lassen uns keinen Krebs einreden, nur um uns gesunde Brüste und Gebärmütter abschneiden zu lassen.

 

Wir hassen die Männer nicht. Auch sie sind in diese männlich dominierte und von Kirchen mit ihren kruden Anschauungen verseuchte Welt hineingeboren worden. Auch viele Männer sind unglücklich, da sie in eine Rolle gepresst werden, die ihnen nicht liegt, die sie gern abschütteln würden, sich aber niemals trauen würden, das zu tun. Häme und Ausgrenzung wären ihnen sicher.

 

Viele Männer sind in Ehen gefangen, die lieblich begannen und schnell böse endeten, da sie einer Borderline-Prinzessin auf den Leim gegangen sind. Anfangs fühlten sie sich umgarnt, umschmeichelt von einer hübschen, erotischen Frau. Nach kurzer Zeit allerdings sollte schnell das wahre Naturell dieser Dame zum Vorschein kommen. Nach Hochzeit und Kind ändert sich das Verhalten schlagartig. Plötzlich wird auf das Äußere nicht mehr so viel Wert gelegt. Plötzlich trägt die Dame des Herzens nur noch Jogging-Anzug, statt Minikleid. Plötzlich ist der Mann eigentlich überflüssig im Haus. Es reicht, wenn er viel arbeitet, viel Geld nach Hause bringt, um der Prinzessin, die eigentlich nur ein Abbild ihres Täters gesucht hat, ein schönes Leben zu ermöglichen. Diese Männer tragen ein bedauernswertes Schicksal mit sich herum, ein Leben, das zur Bürde geworden ist. Egal, wie gut sie es meinen, wie viel sie auch leisten, es wird der Prinzessin niemals reichen. Sie wird immer etwas daran auszusetzen haben. Keine von uns würde mit solchen Männern tauschen wollen.

 

Leserinnen und Leser, die in unseren Büchern eine Heidi Blöd erwarten, deren einzige Lebensaufgabe es zu sein scheint, sich einen Chefarzt oder einen Filmstar, also einen Ernährer zu angeln, sollte schnell weiterziehen. Stattdessen werden wir Sie in eine Welt entführen, in denen echte starke Frauen vorleben, wie schön es sein kann, sich durchzubeißen, sich zu entwickeln und ein wirklich glückliches Leben zu führen. Wenn Sie gern an spannenden Geschichten teilnehmen wollen, sind Sie bei uns richtig.

 

Viele Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

 

Elisabeth Keller

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